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17.10.2006
METRO Group / EDEKA: OverSeas Wines die neue Eigenmarke der EDEKA

Auf zu neuen Ufern: Mit Trend-Weinen aus der neuen Welt.
Sauvignon Blanc, Carbernet Sauvignon, Pinotage, Chardonay,
Merlot und vieles mehr aus South Africa, Chile, Australien
oder California.
Diese neue Eigenmarke von EDEKA wird
verstärkt den LEH aufmischen, da die Weine, die hier
in Deutschland produziert werden ganz andere Kostenstrukturen
haben. Andere LEH's werden folgen bzw. haben schon Eigenmarken
in ihrem Sortiment, damit wird der Preisdruck auf die Produzenten
sich weiter verstärken.


Quelle: METRO Group/ METRO AG

18.10.2006
METRO Group veröffentlicht erste europaweite Studie zum privaten Konsum:
- Innerhalb Europas konsumieren die Briten am kräftigsten,
- ... haben die Polen die meiste Freude am Einkaufen,
- ... machen die Spanier sich die größten Sorgen um ihre Zukunft,
- ... sind die Deutschen mit ihrem Leben am zufriedensten.

Mit der ersten umfassenden Studie zum Konsumverhalten
in der Europäischen Union widerlegt die METRO Group ein
pessimistisches Bild von Deutschland:

Die Deutschen sind die mit Abstand zufriedenste Nation in Europa.
Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger geben an, dass sie mit ihrem
Leben im Einklang sind.

Die Zukunft am düstersten sehen die Spanier, die Polen haben die
meiste Freude am Einkaufen und die Briten konsumieren am kräftigsten.
Eine weit verbreitete Annahme bestätigte die Studie allerdings:
Die Sparsamsten beim Einkaufen sind die Deutschen.

Dies sind Ergebnisse der ersten repräsentativen Untersuchung zum
Konsumverhalten in Europa, für die mehrere Tausend Verbraucher
befragt wurden.

Die METRO Group stellt die Studie, den METRO Group European Consumption Report,
anlässlich ihrer European Consumption Conference am 18. Oktober 2006 in Berlin vor.
Ein weiteres grundlegendes Ergebnis der Studie ist, dass die Bürger Europas
ihre wirtschaftliche Lage ähnlich beurteilen, sich in ihrem Konsumverhalten
allerdings sehr voneinander unterscheiden. "Mit unserer Studie haben wir
Fragen gestellt, die Politik und Wirtschaft, Handel und Konsumgüterindustrie
gleichermaßen interessieren.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Prozess der europäischen Harmonisierung
in den Köpfen der Verbraucher weit vorangeschritten ist", sagte Dr. Hans-Joachim Körber,
Vorsitzender des Vorstands der METRO Group.
"Die europäischen Verbraucher haben erkannt, dass ihre persönliche wirtschaftliche
Lage nicht mehr in erster Linie von nationalen Faktoren geprägt wird.
Entscheidend sind die Bedingungen der Globalisierung und damit der Wettbewerb,
den Europa als Ganzes mit den USA und Asien zu führen hat", erklärte Dr. Körber.
"Angesichts der vor uns liegenden Herausforderungen braucht Europa einen neuen
positiven Impuls für seine Zukunft."

Mit der repräsentativen Untersuchung des Konsums in der EU wolle die METRO Group
auch einen Beitrag zur Stärkung der europäischen Idee leisten.
Die Studie zeigt, dass die Europäische Union - gemessen am Bruttoinlandsprodukt -
zwar der weltgrößte Wirtschaftsraum ist, die USA sind jedoch Weltmeister im Konsumieren.
Während die mehr als 450 Millionen Europäer jährlich rund 6,3 Billionen EUR für ihre
Bedürfnisse ausgeben, erreichen 299 Millionen US-Bürger ein Konsumvolumen von
rund 7 Billionen EUR. Innerhalb Europas sind die Briten am konsumfreudigsten.
2005 gaben sie rund 6.700 EUR pro Kopf für Konsumgüter aus.
Die Italiener konsumierten für 5.600 EUR und die Franzosen für 5.500 EUR.
Erst auf Platz 4 kommen die Bundesbürger mit gut 5.400 EUR.
Die Ungarn kommen auf knapp 2.100 EUR und die Polen auf 1.500 EUR.
Doch der Abstand zum Westen wird immer geringer, da diese Länder über hohe
Wachstumsraten bei der Konsumgüternachfrage verfügen. 31 Prozent aller Briten geben
an, dass sie "manchmal auch über ihre Verhältnisse leben".
In Deutschland wird dagegen diese Aussage nur von 12 Prozent der Verbraucher bejaht.
52 Prozent der Deutschen sagen, dass sie "nicht mehr ruhig schlafen können, wenn sie
Schulden haben". In Ungarn bejahten diese Aussage 62 Prozent der Studienteilnehmer,
in Großbritannien dagegen nur 29 Prozent. Ein gängiges Urteil über Deutschlands Verbraucher
bestätigte die Studie: Die deutschen Konsumenten sind die Preisbewusstesten.
55 Prozent der Befragten gaben an: "Ich vergleiche auch bei kleinen Dingen die Preise."
In Großbritannien lag der Anteil dagegen nur bei 39 Prozent. Am liebsten gehen in Europa
die Polen einkaufen. 38 Prozent der Befragten erklärten: "Einkaufen ist für mich ein
echtes Vergnügen." In Deutschland konnten dieser Frage nur 24 Prozent der Befragten
zustimmen. 33 Prozent der Bundesbürger sagen hingegen: "Ich gebe mein Geld sehr
ungern aus." Dennoch sind die Deutschen keine Pessimisten.
Im Gegenteil: 69 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu: "Ich bin zufrieden
mit meinem Leben." Kein anderes Land Europas erreichte in dieser Studie einen so
hohen Wert.
Auf Platz zwei liegen die Spanier mit 66 Prozent Zustimmung. Schlusslicht in Europa ist Ungarn,
wo nur 47 Prozent der Befragten die Aussage bejahten. Besonders skeptisch blicken
die Spanier in die Zukunft. 58 Prozent der Befragten bestätigten die Aussage:
"Ich mache mir um die Zukunft große Sorgen." In Polen waren es 53 Prozent und
in Frankreich 48 Prozent. In Deutschland blicken 41 Prozent der Bürger sorgenvoll
in die Zukunft. In Großbritannien dagegen nur 29 Prozent. Einer der Hauptgründe,
warum die Deutschen so wenig konsumieren, liegt in der Unsicherheit über die
Zukunft der Sozialsysteme. 81 Prozent der Befragten schlossen sich der Aussage
an: "Ich muss für die Altersvorsorge heute mehr zurücklegen, als ich gedacht habe."
Dieser Wert ist der mit Abstand höchste in Europa. Auf Platz zwei liegen mit 71 Prozent
die Italiener. Den niedrigsten Wert in dieser Frage erzielten die Spanier mit 54 Prozent.

Und noch eine weitere Frage zeigt deutlich, warum die Briten beispielsweise wesentlich
stärker konsumieren als die Deutschen. 33 Prozent der Briten bejahen die Aussage:
"Unser Land steht wirtschaftlich gut da." In Deutschland können diesem Punkt nur 20 Prozent
der Bevölkerung zustimmen, in Italien nur 10 Prozent und in Ungarn sogar nur 7 Prozent.

Die Untersuchung, die die erste umfassende Studie dieser Art darstellt, identifiziert
insgesamt eine Fülle von Gemeinsamkeiten in den Einstellungen und Zukunftserwartungen
der Verbraucher.
Gleichzeitig werden Unterschiede bei Wachstum und Wohlstand sowie im tatsächlichen
Konsumverhalten deutlich.

Die METRO Group stellt die detaillierten Studienergebnisse heute im Rahmen ihrer
European Consumption Conference in Berlin vor.
Die METRO Group hatte die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHU),
Koblenz, damit beauftragt, das Konsumverhalten in Europa zu untersuchen.
In den für diesen Wirtschaftsraum repräsentativen Ländern Deutschland,
Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Polen und Ungarn, in denen
80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der EU erwirtschaftet werden,
führte die WHU eine Sekundäranalyse volkswirtschaftlicher Rahmendaten
sowie haushalts- und konsumbezogener Faktoren durch.

Die Resultate wurden anschließend mit den Ergebnissen einer repräsentativen
Verbraucherbefragung des Marktforschungsinstituts TNS Infratest vom März 2006
verknüpft. Befragt wurden 1.000 Menschen pro Untersuchungsland.

Die METRO Group plant, die Untersuchung in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.
Die METRO Group zählt zu den bedeutendsten internationalen Handelsunternehmen.
Sie erzielte im Jahr 2005 einen Umsatz von 55,7 Mrd. EUR. Das Unternehmen
ist in 30 Ländern an mehr als 2.200 Standorten tätig und beschäftigt rund
250.000 Mitarbeiter.
Die Leistungsfähigkeit der METRO Group basiert auf der Stärke ihrer Vertriebsmarken,
die selbstständig am Markt agieren: Metro/Makro Cash & Carry - Weltmarktführer
im Bereich Selbstbedienungsgroßhandel, Real SB-Warenhäuser und
Extra Verbrauchermärkte, Media Markt und Saturn - europäischer Marktführer
im Bereich Elektrofachmärkte - sowie Galeria Kaufhof Warenhäuser.

Quelle: METRO Group/ METRO AG

Weinmarktentwicklung 1. Halbjahr 2006

"Der Weinmarkt entwickelt sich positiv", so lautet die Aussage
der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) nach Auswertung
der Marktforschungszahlen aus dem 1. Halbjahr 2006.
Die GfK ermittelt die Einkäufe der privaten deutschen Haushalte.
Die veröffentlichten Zahlen bilden die Entwicklung im Lebensmittelhandel
ab (ca. 80 % des Gesamtmarktes).
Nicht erfasst sind die Direkteinkäufe bei Winzern, Weingütern und Winzergenossenschaften.
Der deutsche Weinmarkt ist nach einer Phase der Stagnation 2004/2005
in der ersten Hälfte dieses Jahres in der Menge um rund 1% und im Wert
um 2,4% gewachsen. Die allgemein bessere Konsumstimmung in Deutschland
verleiht auch dem Weinmarkt einen leichten Aufschwung.Deutsche Wein profitieren
Besonders erfreulich ist, dass deutsche Weine von dieser Entwicklung profitieren konnten.
Sie steigern ihren mengenmäßigen Marktanteil im Lebensmittelhandel um 6,4% auf 37,6%.
Der wertmäßige Marktanteil ist um erfreuliche 7,7% auf 39,1% gewachsen.
Hier spiegelt sich das wachsende Interesse des Verbrauchers an höherwertigen deutschen
Weinen, allen voran nach Riesling und den Burgundersorten. Belegt wird diese Tendenz durch
die Tatsache, dass Weißwein insgesamt in der Gunst des Verbrauchers zulegen konnte:
Die deutschen Verbraucher kauften in der ersten Jahreshälfte 2006 53% Rotwein, 9,2%
Roséwein und 37,8% Weißwein im Handel ein.
Nach Erhebungen des zweiten wichtigen Marktforschungsinstitutes A.C. Nielsen mussten
viele Lieferländer der Neuen Welt, allen voran Chile und Kalifornien, herbe Einbußen hinnehmen.
Kaliforniens Marktanteil im Rotweinsegment ging im 1. Halbjahr von 3,5 auf 2,8 Prozentpunkte
zurück. Hier dürfte sich die in der Presse stark beachtete Diskussion um "Kunstweine" und
neue önologische Verfahren widerspiegeln. Der deutsche Verbraucher hat prompt reagiert
und sich stattdessen für deutsche Rotweine entschieden.
Exporte wachsen, auch die Weinexportzahlen zeichnen ein positives Bild.
Der Gesamtexport (1,27 Mio. hl / 246 Mio. Euro) im 1. Halbjahr 2006 lag mengenmäßig 1%
und wertmäßig um 11,8% über dem Vorjahresergebnis. Besonders erfreulich ist dabei, dass
die Zuwächse im Export von Weinen deutscher Herkunft etwa in gleicher Höhe verbucht
werden konnten (0,81 Mio. hl / 160 Mio. hl).
Der volumenmäßige Export deutscher Weine konnte um 2,4%, die wertmäßige Ausfuhr
um satte 11,1% gesteigert werden.
Der Anteil der Reexporte am Gesamtexport hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum
kaum verändert und liegt bei durchschnittlich 36% (wert- und mengenmäßig).
Bewegung in der Preisentwicklung?Die Tatsache, dass 63% aller im Lebensmittelhandel
gekauften Weine von Discountern vertrieben werden, findet seinen Niederschlag bei der
Preisentwicklung.
Der durchschnittliche Preis einer 0,75 Liter Flasche im Handel betrug im 1. Halbjahr 2006
1,74 €. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine leichte Steigerung um 3 Cent und entspricht
exakt dem Wert von 2003 nach einem kurzen Hoch auf 1,78 € im Jahr 2004.
Mehr als 75 % der über den LEH verkauften Weine liegen unter 3,00 € .
Im Vergleichszeitraum 2004 waren es nur 70%. Der Anteil des absoluten Billigsegments
von unter 1,00 € hat in den vergangenen Jahren abgenommen (2005/2006: 2,9%).
Dafür haben im gleichen Zeitraum die Segmente unter 3,00 € zugelegt. Gerade in diesem
Segment sind viele deutsche Weine vertreten, es ist aber auch das am härtesten umkämpfte.
Ob der leichte Zuwachs im Segment 3,00 - 4,99 € eine beginnende Abkehr von
der "Geiz-ist-geil-Mentalität" bedeutet, muss sich in den nächsten Monaten zeigen.
Der Weinqualität würde es gut tun.

Quelle: RLP, GfK

"Müller-Thurgau" - feste Größe im Lebensmittelhandel

Die Anstellungen zur Qualitätsweinprüfung Rheinland-Pfalz machen deutlich,
wie wichtig der Müller-Thurgau für den Lebensmittelhandel ist.
Im Jahr 2005 wurden insgesamt mehr als 45 Mio. l Qualitätsweine der Rebsorte
Müller-Thurgau geprüft.
72 % der angestellten Menge stammten von Kellereien, 9 % von Winzergenossenschaften
und 20 % von Weingütern. Die Entwicklung von Müller-Thurgau hin zum "Handelswein"
hat sich dabei in den letzten Jahren weiter fortgesetzt. Insbesondere für die beiden
großen Anbaugebiete (Rheinhessen und Pfalz) zählt der Müller-Thurgau zu den wichtigsten
Rebsorten-Weißweinen für diese Absatzschiene.

Ausgewogene, aromatische Weißweine mit geschmacklicher Fülle kommen beim Konsumenten
an, das belegen erste vorläufige Ergebnisse einer Verbraucheruntersuchung der
Forschungsanstalt Geisenheim zum Thema "Weißwein". Vor diesem Hintergrund kann
ein frischer, junger Rivaner - früh auf den Markt gebracht - in eine Marktlücke stoßen,
die bislang allenfalls von aktuellen Jahrgangsweinen aus Übersee oder dem europäischen
Ausland besetzt wird. Das Vermarktungspotential des Rivaners wartet darauf breitflächig
erschlossen zu werden. Dafür gilt es die Stärken, insbesondere die frühe Konsumreife und
attraktive Aromatik, dieser Rebsorte zu nutzen.

Aus diesem Grund wurde im Jahr 2004 die "Rivaner-Initiative" vom Ministerium
für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz ins Leben gerufen.
Anvisierte Zielgruppe für den unkomplizierten Rivaner bzw. Müller-Thurgau ist der junge,
unkomplizierte Weintrinker. Aber nicht nur diese fühlten sich von den Weinen angesprochen.
Die Reaktion aller Kunden auf den jungen "Weißen" aus Rheinland-Pfalz wurde von
teilnehmenden Weingütern zu 70 % als positiv bis sehr positiv empfunden.

So fand die Aktion im zweiten Jahr auch wachsenden Zuspruch:
Die Zahl der teilnehmenden Weingüter, Winzergenossenschaften und Kellereien
stieg von 44 auf über 120 Betriebe im Jahr 2005, die sich in der Alten Lokhalle in Mainz
vorstellten.
Es verwundert deshalb nicht, dass der überwiegende Teil der Unternehmen auch in
diesem Jahr wieder an einer Rivaner-Aktion teilnehmen möchte.
Das Konzept "junge, moderne Weine aus Rheinland-Pfalz" wird so noch stärker
in das Bewusstsein der Verbraucher rücken.

Jetzt anmelden für Rivaner 2006!

Die Rivanerinitiative des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Rheinland-Pfalz geht 2006 ins dritte Jahr.

Stichtag ist Montag, der 27. November 2006.

Neben der Präsentation der Ergebnisse der oben erwähnten Weißweinstudie ist eine Verkostung
des aktuellen Rivaner-Jahrgangs geplant, zu der u.a. Journalisten, Einkäufer des
Lebensmittelhandels und Vertreter der Weinbranche eingeladen werden.

Mehr noch als in den vergangenen Jahren zählt im Herbst 2006 die Auswahl der richtigen
Weinberge und des Lesetermins. Reifes, gesundes Lesegut und moderater Ertrag sind wichtige
Voraussetzungen für einen früh vermarktbaren, jugendlichen Rivaner.
Ein straffer önologischer Fahrplan, schonende Verarbeitung und kontrollierte Gärführung
zählen heute zum Standard der Rivaner-Weinbereitung. Unterstützung finden interessierte
Unternehmen bei den jeweiligen Dienstleistungszentren.

Die Voraussetzungen für eine Teilnahme an der Rivaner-Initiative sind gut.
Angesprochen sind Weingüter, Kellereien und Winzergenossenschaften,
die mit einem Müller-Thurgau des neuen Jahrgangs Innovationskraft und Leistungsfähigkeit beweisen wollen.

Anmeldungen zur Rivaner-Initiative richten sie bitte an Ihr zuständiges Dienstleistungszentrum oder an:

Stephan Eichler (MWVLW)
Tel: +49 (0) 6131 / 16-2484
Telefax: +49 (0) 6131 / 16-17-2484
E-mail: stephan.eichler@mwvlw.rlp.de

Hier noch einmal die Anforderungen zur Teilnahme an der "Rivaner-Initiative 2006":

1. Gesetzlich trocken oder Classic
2. Amtliche Prüfnummer bis zum Präsentationstermin am 27.11.2006
3. Typische Aromatik
4. Rebsortenangabe Müller-Thurgau oder Rivaner
5. Moderner Produktauftritt (0,75 Liter oder 1-Liter-Flasche)

Mehr Informationen www.rivaner-initiative.rlp.de


Weltweites Wirtschaftsranking





Die Weltbank-Studie "Doing Business 2007" platziert Deutschland
im weltweiten Gesamtranking für die besten Rahmenbedingungen
für Unternehmen auf Platz 21, noch hinter den Ländern wie Litauen,
Thailand und Puerto Rico.

Das berichten das Handelsblatt, die Financial Times Deutschland sowie die Welt.

Demnach sind die Ergebnisse der Weltbank-Studie wie folgt:

Gesamtranking "Beste Rahmenbedingungen für Unternehmen im Jahr 2007"

1. Singapur (im Vorjahr: Platz 2)
2. Neuseeland (1)
3. USA (3)
4. Kanada (4)
5. Hongkong (6)
6. Großbritannien (5)
7. Dänemark (7)
8. Australien (9)
9. Norwegen (8)
10. Irland (10)
11. Japan (12)
12. Island (11)
13. Schweden (14)
14. Finnland (13)
15. Schweiz (16)
16. Litauen (15)
17. Estland (17)
18. Thailand (19)
19. Puerto Rico (18)
20. Belgien (20)
21. Deutschland (21)
22. Niederlande (22)

35. Frankreich (47)
39. Spanien (38)
82. Italien (69)

Top-10 Länder "leichtester Kreditzugang"

1. Großbritannien
2. Hongkong
3. Australien
4. Deutschland
5. Malaysia
6. Neuseeland
7. Irland
8. Kanada
9. Singapur
10. USA

Flop-10 Länder "leichtester Kreditzugang"

166. Komoren
167. Dem. Rep. Kongo
168. Ägypten
169. Eritrea
170. Guyana
171. Ruanda
172. Timor
173. Laos
174. Afghanistan
175. Kambodscha

Top-10 Länder "leichtester Handel"

1. Hongkong
2. Finnland
3. Dänemark
4. Singapur
5. Norwegen
6. Estland
7. Deutschland
8. Kanada
9. Schweden
10. Ver. Arab. Emirate

Flop-10 Länder "leichtester Handel"

166. Dem. Rep. Kongo
167. Mali
168. Simbabwe
169. Usbekistan
170. Sambia
171. Burundi
172. Kasachstan
173. Kirgisistan
174. Niger
175. Ruanda

Top-10 Länder "leichteste Einstellung von Arbeitern"

1. Marshall-Inseln
2. USA
3. Singapur
4. Tonga
5. Malediven
6. Georgien
7. Palau
8. Uganda
9. Australien
10. Neuseeland

129. Deutschland

Flop-10 Länder "leichteste Einstellung von Arbeitern"

166. Griechenland
167. Angola
168. Niger
169. Paraguay
170. Dem. Rep. Kongo
171. Sierra Leone
172. Äquatorialguinea
173. Guinea-Bissau
174. Bolivien
175. Sao-Tome und Principe

Top-10 Länder "leichteste Unternehmensgründung"

1. Kanada
2. Australien
3. Neuseeland
4. USA
5. Hongkong
6. Irland
7. Rumänien
8. Puerto Rico
9. Großbritannien
10. Jamaika

66. Deutschland

Flop-10 Länder "leichteste Unternehmensgründung

166. Tadschikistan
167. Haiti
168. Eritrea
169. Togo
170. Angola
171. Jemen
172. Dem. Rep. Kongo
173. Westbank und Gaza
174. Tschad
175. Guinea-Bissau


Quelle: Weltbank


Deutschland: Export macht es möglich auch im Sektor Wein noch Geld zu verdienen!!

Deutsche Weine in aller Welt

Erfolgreiches Exportmarketing für deutsche Weine
Im Rahmen seines internationalen Exportworkshops am 12. und 13. Juli 2006
beriet der Exportbeirat des Deutschen Weininstituts über die aktuelle Situation
sowie die zukünftige Marketingstrategie in den wichtigsten Auslandsmärkten für
deutsche Weine.
Danach wird das DWI im kommenden Jahr an seinen 12 bestehenden Auslandsbüros
in Nordamerika, Europa und Asien festhalten. Über 70 % des Auslandsbudgets wird
in die vier größten Exportmärkte Großbritannien, USA, Niederlande und Japan investiert.

Klar definierte Zielgruppen und Weinsegmente

Aus Budgetgründen wird es auch in Zukunft nicht möglich sein, den Endverbraucher
im Ausland durch klassische Werbung direkt anzusprechen. Dementsprechend ist es
das oberste Ziel, die wichtige Gruppe der Meinungsbildner und Multiplikatoren
aus Medien, Handel und Gastronomie für deutsche Weine zu gewinnen.
Das DWI-Marketing konzentriert sich dabei ausschließlich auf die Imagebildung und
Absatzförderung im Spitzenwein- und Mittelpreissegment. "Mit den Topweinen wollen
wir in erste Linie Image transportieren, während der Mengenumsatz im Mittelpreissegment
verstärkt mit Weinen von guter bis gehobener Qualität weiter gefördert werden soll",
erläutert Steffen Schindler, Bereichsleiter im DWI-Auslandsmarketing.
In den absatzstarken ausländischen Supermärkten kommt es aufgrund der meist wenig
über Wein informierten Kundenstruktur ganz besonders darauf an, mit ansprechender Optik,
klaren Bezeichnungen und einem angemessenen Preis-Genuss-Verhältnis die Aufmerksamkeit
auf den deutschen Wein zu lenken.

Die Riesling Renaissance nutzen

Die Leitrebsorte in der weltweiten Kommunikation wird auch im kommenden Jahr der Riesling sein.
"In Anbetracht der momentanen Riesling-Euphorie und der Tatsache, dass über 60 %
des weltweiten Rieslinganbaus in Deutschland stattfindet, ist es ein wesentliches
strategische Ziel des DWI-Auslandsmarketings, weltweit deutschen Riesling in allen Qualitätsstufen
und Geschmacksrichtungen als Maßstab zu etablieren, an dem sich andere Anbieter der Welt in
Qualität und Preis messen lassen müssen", betont Steffen Schindler.

Dass diese Strategie erfolgversprechend ist, zeigt die USA, wo sie erstmals in den 90er Jahren
Anwendung fand. Riesling ist zwischen New York und San Francisco heute eine der weißen Trendrebsorten
mit hervorragenden Zuwachsraten. Im Windschatten dieses Erfolges steigt dort nun auch das Interesse
an anderen Rebsorten. Insbesondere Pinot Grigio/Grauburgunder und Spätburgunder sind zurzeit in den
USA stark im Kommen und eröffnen dem deutschen Weinmarketing neue Perspektiven.

Maßnahmen zur Image- und Absatzförderung

Nach dem großen Aufsehen, das die junge Winzergeneration im eigenen Land in den letzten Jahren erregt hat ,
werden mit dem Winzernachwuchs zunehmend auch im Ausland Aktivitäten durchgeführt.
"Generation Riesling" nennt das DWI die junge Garde an Spitzenwinzern mit denen das Image des deutschen
Weinbaus weiter verjüngt und dynamisiert wird. Für die wichtigste Zielgruppe, die Medien, werden auch im
kommenden Jahr wieder über 40 Informationsreisen in die deutschen Anbaugebiete durchgeführt.
Themenschwerpunkte sind z.B. Wein & Wellness, Wein & Tourismus, Frauen & Wein oder Wein in der Gastronomie.

Darüber hinaus organisiert das DWI im kommenden Jahr Gemeinschaftsbeteiligungen für deutsche Aussteller,
z.B. auf der weltweit größten Weinmesse Vinexpo in Bordeaux, betreut Besuchergruppen aus aller Welt im Umfeld
der ProWein oder sorgt mit einem "Riesling-Room" auf der London International Wine & Spirits Fair für ein Schaufenster
für deutsche Weine. Die erfolgreiche Serie von Weinpräsentationen mit bis zu 70 deutschen Ausstellern wird auch
in 2007 mit dem Titel "Riesling & Co. Worldtour" Fachleute von San Francisco bis Tokio auf deutsche Weine
aufmerksam machen.
Alle Aktionen werden begleitet von PR-Maßnahmen, Pressemeldungen und -konferenzen, sowie von Internetseiten
zum deutschen Wein in den verschiedensten Sprachen.

Kontinuität zahlt sich aus

"Die Exportzuwächse der letzten Jahren bestätigen, dass sich die Konstanz unserer Auslandsstrategie der
vergangenen Jahre bewährt hat. Sie hat - in Verbindung mit dem veränderten Weinangebot unserer Erzeuger -
wesentlich dazu beigetragen, dass deutsche Weine wieder stärker nachgefragt werden und auf die Weinkarten
der Topgastronomie in der Welt zurückgekehrt sind", bilanziert Steffen Schindler. Darüber hinaus freut er sich
darüber, dass sich die unterschiedlichen Gruppierungen der deutschen Weinwirtschaft im Ausland zunehmend
als eine Einheit mit gemeinsamen Zielen präsentieren.

Quelle: DWI



Modernitätsgrad des Anlagevermögens in Baden-Württemberg nimmt weiter ab Wert liegt unter dem Bundesdurchschnitt


Der Modernitätsgrad bezeichnet das Verhältnis zwischen Brutto- und Nettoanlagevermögen und gibt damit Aufschluss
über den Erneuerungsgrad des Produktivvermögens einer Volkswirtschaft. Nach Berechnungen des Statistischen
Landesamts Baden-Württemberg im Rahmen des "Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder"
beziffert sich der Modernitätsgrad des Anlagevermögens in Baden-Württemberg im Jahr 2004 auf 60,9 Prozent.
Demzufolge sind von dem durch die Investitionen in den vergangenen Jahren aufgebauten Vermögen bereits knapp
vier Zehntel abgeschrieben oder auf sonstige Art und Weise aus dem Produktionsprozess ausgeschieden.
Der Modernitätsgrad hat sich in Baden-Württemberg, wie auch in Deutschland insgesamt, in den zurückliegenden Jahren
stetig verringert. Gegenüber 1991 hat der Erneuerungsgrad des Anlagevermögens im Südwesten um annähernd
fünf Prozentpunkte von 65,6 Prozent auf 60,9 Prozent abgenommen. Für Deutschland insgesamt fällt der Alterungsprozess
etwas geringer aus: Der Modernitätsgrad hat im gleichen Zeitraum um rund 2,5 Prozentpunkte von 64 Prozent auf 61,4 Prozent
abgenommen.
Die für Deutschland insgesamt positivere Entwicklung und das etwas höhere Niveau des Modernitätsgrads hat ihre Ursache
im Wesentlichen im Erneuerungsprozess der Anlagen der neuen Länder. Mit den hohen Investitionen in den Jahren nach
der Wiedervereinigung wurden neue Ausrüstungen und Bauten angeschafft oder Vorhandenes grundlegend modernisiert,
so dass die Modernitätsgrade in den neuen Ländern jetzt durchweg höher liegen als in den alten Ländern. Im Vergleich
mit den anderen Flächenländern im Westen kann sich Baden-Württemberg etwas über dem Durchschnitt positionieren:
Vor Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen, gleichauf mit Rheinland-Pfalz, aber nach Bayern.



Baden-Württemberg: Preise für landwirtschaftliche Grundstücke im Landesdurchschnitt bei 18 930 Euro je Hektar Fläche

Höchste Grundstückspreise mit rund 30 000 Euro je Hektar und mehr nach wie vor in Verdichtungsräumen
Für landwirtschaftliche Grundstücke (ohne Gebäude und ohne Inventar) in Baden-Württemberg wurde nach
Feststellung des Statistischen Landesamts im Jahr 2005 ein durchschnittlicher Kaufpreis
von 18 930 Euro je Hektar (ha) Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN)1) entrichtet.
Gegenüber dem Vorjahr (knapp 18 550 Euro je ha) sind die landwirtschaftlichen Bodenpreise leicht gestiegen.
Sie liegen damit aber weiterhin auf dem seit 1993 zu beobachtenden Niveau von etwa 18 500 Euro bis knapp
20 000 Euro je ha. Ende der 80er?/Anfang der 90er?Jahre lagen die Preise noch um rund 2 000 Euro/ha höher.
Insgesamt wurden im Jahr 2005 die Preise von 3 776 Kauffällen ermittelt. Dabei wechselten landwirtschaftliche
Grundstücke mit einer Fläche von insgesamt 3 276 ha die Besitzer, also rund 0,9 ha je Verkaufsfall.

Vor allem in den Stadt- und Landkreisen der Verdichtungsräume, häufig Gebiete mit besseren natürlichen
Ertragsbedingungen, wurden die höchsten Grundstückspreise erzielt. Unter den Landkreisen führen Böblingen,
Ludwigsburg und Esslingen mit durchschnittlichen Bodenpreisen von 29 300 bis 54 800 Euro/ha die Preisskala an.
Die höheren Grundstückspreise in den Stadtkreisen Heilbronn (40 800), Baden?Baden (45 200) und Ulm (64 300)
sprechen dafür, dass das Preisniveau hier stark von den örtlichen Baulandpreisen beeinflusst sein dürfte.
Die hohen Grundstückspreise in der Landeshauptstadt Stuttgart (161 500) haben sich gegenüber dem Vorjahr (223 800)
wieder weitgehend "normalisiert". Am unteren Ende der Preisskala lagen die eher ländlichen Gebiete mit meist
unterdurchschnittlichen Bodenqualitäten (Schwarzwald, Schwäbische Alb, Odenwald), wie die Landkreise Reutlingen,
Schwarzwald?Baar?Kreis, Waldshut, Tuttlingen, Sigmaringen und der Neckar-Odenwald-Kreis mit Grundstückspreisen
von 8 600 bis 10 100 Euro/ha.

Neben der regionalen Lage wurden die Kaufpreise wesentlich von der Bodenqualität, also der natürlichen Ertragsfähigkeit
bestimmt. Für geringwertigere Böden mit Ertragsmesszahlen (EMZ) zwischen 20 und 30 (auf einer Skala von 1 bis 100)
wurden durchschnittlich 9 400 Euro/ha, bei etwas besseren Böden mit Ertragsmesszahlen zwischen 40 und 50 bereits
16 000 Euro/ha entrichtet. Für gute bis sehr gute Böden (EMZ > 70) ergaben sich für die veräußerten Flächen mit 35 300 Euro/ha
auch die höchsten Preise.
Die Parzellengröße hat ebenfalls Einfluss auf die Kaufwerte. Bei Kleinstflächen bis 25 Ar werden Preise von fast 34 900 Euro/ha bezahlt.
Mit zunehmender Parzellengröße gehen die durchschnittlichen Kaufwerte dann zurück, um sich ab etwa 1 ha bei 15 500 bis 16 000 je ha
einzupendeln.
Für größere Grundstücke ab 1 ha sind darüber hinaus Aussagen zu weiteren Kaufpreis bestimmenden Faktoren möglich.
So wurde für Ackerland mit 16 800 Euro/ha im Landesdurchschnitt ein deutlich höherer durchschnittlicher Kaufpreis entrichtet
als für Grünland (knapp 12 100 Euro/ha). Des Weiteren zeigt sich eine deutliche Preisdifferenzierung nach den jeweiligen Erwerbern
der Grundstücke: Nichtlandwirtschaftliche Käufer bezahlten wesentlich höhere durchschnittliche Grundstückspreise als Haupt- bzw.
Nebenerwerbslandwirte. Die Preisspanne bewegte sich bei Ackerland von rund 14 700 Euro/ha beim Kauf durch Nebenerwerbslandwirte
über 17 100 Euro/ha bei Haupterwerbslandwirten bis auf 17 600 Euro/ha bei Nichtlandwirten. Bei Grünland entsprechend
von 9 800 Euro/ha über 12 400 Euro/ha bis auf 16 800 Euro/ha. Die von Nichtlandwirten bezahlten relativ hohen Preise hängen
möglicherweise damit zusammen, dass hier längerfristig doch mit Umwandlungen der landwirtschaftlichen Flächen in andere
Nutzungsarten gerechnet wird.
1) Hierbei ist zu beachten, dass sich diese Flächendefinition nicht mit der in der Agrarstatistik üblichen "landwirtschaftlich genutzten
Fläche (LF)" deckt. Die FdlN umfasst im wesentlichen Acker- und Grünlandflächen, nicht jedoch Rebland und Flächen der
gärtnerischen Nutzung.

Quelle:Stat. Landesamt BW


WTO: Verhandlungen vertagt, ausgesetzt, gescheitert; Talks suspended!!

DG Lamy: time out needed to review options and positions

The only course of action that Director-General Pascal Lamy can recommend is to suspend
the Doha Development Agenda negotiations across the Round as a whole and he will recommend
this to the General Council on Thursday 27 July 2006.
He explained why in a statement to an informal meeting of heads of delegations in the
Trade Negotiations Committee on Monday 24 July. This is what he said:

Informal TNC meeting at the level of Head of Delegation

Chairman's Introductory Remarks

Thanks a lot for coming here today at a very short notice but events have precipitated
in the last hours and I feel it is essential that we lucidly look together at where we are and
what remains of our goal of concluding the Round by the end of the year. I cannot hide the sad truth: we are in dire straits.

On 1 July, the TNC requested me to conduct intensive and wide-ranging consultations with the aim
of facilitating the urgent establishment of modalities in agriculture and NAMA. I was also requested
to report to you as soon as possible. As I stated at the time, my aim in these consultations would be
to facilitate and catalyze agreement among Members, who continued to remain the main actors in the process.

Since then I have undertaken this consultative process as requested, starting with the members of the G6
and then progressively widening the circle of my contacts with individual delegations and with groups.

I also attended the outreach session at the G8 Summit in St. Petersburg, where a number of your Heads of State
and Government were present. I was very frank with the Leaders, and told them that they needed to revise their
instructions to you and give you more flexibility. My request for flexibilities was twofold: one, that they improve
the numbers on the table and two, that they agree to adjust what they are ready to pay with what they can reasonably
expect for that price. I also warned them that failing this, they risked the very situation in which we now find ourselves.
During the meeting there were some encouraging signs of additional flexibility at that highest political level.

To follow up on these signals, the G6 Ministers held a meeting here yesterday, chaired by myself with the assistance
of the Agriculture and NAMA Chairs. This was a lengthy and detailed meeting, but at its conclusion, it remained clear
that the gaps remain too wide.

From the discussions over this weekend, it is clear that the main blockage is on the Agriculture legs of the triangle
of issues the G6 has been trying to address. Despite some improvement on numbers which were informally floated
and in particular on market access for developed countries, the gap in level of ambition between market access and
domestic support remained too wide to bridge. This blockage was such that the discussion did not even move on to
the third leg of the triangle — market access in NAMA.

The situation is now very serious. Without the modalities in Agriculture and NAMA, it is now clear that it will not be
possible to finish the Round by the end of 2006. For one thing, the time necessary to prepare and finalize the schedules
of concessions is just not there. Furthermore, while discussions among the G6 on a limited number of key issues have
been a precondition to further progress, we need always to remember that the G6 does not negotiate for the rest of the
membership. There are also many other issues than the so-called triangle which would remain to be addressed in order
to reach agreement on full modalities. The timing has always been very tight, but the continuing blockage on a few key points
means we have simply run out of time for the rest.

Faced with this persistent impasse, I believe that the only course of action I can recommend is to suspend the negotiations
across the Round as a whole to enable the serious reflection by participants which is clearly necessary. Time-out to review
the situation, examine available options and review positions.

In practical terms, this means that all work in all Negotiating Groups should now be suspended, and the same applies to
the deadlines that various groups were facing.

It also means that the progress made to date on the various elements of the negotiating agenda is put on hold, pending
the resumption of the negotiations when the negotiating environment is right. Significant progress has been made in all
areas of the negotiations, and we must try together to reduce the risk that it unravels.

This is what I will suggest at the General Council meeting on Thursday. I do not intend to propose any new deadlines or a
date for resumption of activity in the Negotiating Groups. This can only come when the conditions exist to permit renewed
progress, and this means changes in entrenched positions. The ball is clearly in your court. I have discussed this suggestion
with the Chairs of the Negotiating Groups just before this meeting and they agree with me that this is the best course of action
at this moment.

In the meantime, I urge you all to use this period of reflection for precisely that — for serious and sober reflection on what is at
stake here. We all know that this is the most ambitious of all the trade rounds over the past 50 years. In fact, what is already
on the table today is potentially worth two to three times more than previous rounds, whether for developed or for developing countries.

As I told leaders in St Petersburg, failure of this Round would be a blow to the development prospects of the more vulnerable Members,
for whom integration in international trade represents the best hope for growth and poverty alleviation. This is why it is called
“the development round”: it is intended to be a contribution to the Millennium Development Goals.

Failure, in my view, would also send out a strong negative signal for the future of the world economy and the danger of a resurgence
of protectionism at a time when the pace of globalization is weighing heavily on the social and economic fabric of many countries and
when geopolitical instability is on the rise. This is only too obvious if one looks today at the international situation out there, I mean,
outside this room.

All your leaders and governments have repeatedly stressed their desire to conclude the Round, and it cannot be acceptable that
this commitment is not acted upon. If the political will really exists, there must be a way. But it is not here today.
And let me be clear: there are no winners and losers in this assembly. Today, there are only losers.

For my part, I will of course continue my contacts with participants at every level, and I will also remain available to all Members,
as will the Negotiating Group Chairs, for any contacts you may wish to have with us. My priority as Director-General will continue
to be to defend the integrity of the WTO system and to continue to assist the membership to reach agreement.

You can count on me to do everything I can to keep up the pressure for the political movement which would permit a resumption of
the negotiations. However, it should remain clear that this must come from you, the Members. It is how you can achieve this movement
that I urge you all to reflect upon during this time out.


Talks suspended. ‘Today there are only losers.’

The Doha Development Agenda negotiations are to be suspended because gaps between key players remain too wide.
Heads of delegations, speaking in an informal meeting of the Trade Negotiations Committee on 24 July 2006,
agreed with WTO Director-General Pascal Lamy that this will be a setback for all members.

Mr Lamy told heads of delegations in the informal meeting that he will recommend a “time out” to the General Council on 27 July.
He did not suggest how long the talks will be suspended. They can only resume when progress can be made, which in turn will
require changes in entrenched positions, he said. The suspension will apply to all negotiating groups.

“We have missed a very important opportunity to show that multilateralism works,” Mr Lamy told a press conference afterwards.

“The feeling of frustration, regret and impatience was unanimously expressed by developing countries this afternoon.”

He did not say when the negotiations will resume but explained that movement towards a conclusion can only result from internal
work within countries. “Now we have to think first at home,” he told journalists.

Mr Lamy reached the conclusion to suspend the negotiations after talks among six major members broke down on Sunday 23 July.
Ministers from Australia, Brazil, the European Union, India, Japan and the United States had met in Geneva to try to follow up
on instructions from the St Petersburg Summit on 17 July.

The Geneva meeting was “lengthy and detailed … but at its conclusion, it remained clear that the gaps remain too wide,” Mr Lamy
told the full WTO membership.

The main blockage is in the two agriculture legs of the triangle of issues, market access and domestic support, he said.
The six did not even move on to the third leg, non-agricultural market access, he observed.

He is therefore recommending the talks be suspended in all subjects across the round as whole to give members time to reflect:
“Time out to review the situation, time out to examine available options and time out to review positions,” he called it.

“In practical terms, this means that all work in all negotiating groups should now be suspended, and the same applies to the deadlines
that various groups were facing,” he went on.

“It also means that the progress made to date on the various elements of the negotiating agenda is put on hold, pending the resumption
of the negotiations when the negotiating environment is right. Significant progress has been made in all areas of the negotiations,
and we must try together to reduce the risk that it unravels.”

Mr Lamy warned of the dangers: a possible lost opportunity to integrate more vulnerable members into international trade,
“the best hope for growth and poverty alleviation”; a negative signal on the world economy with the possible resurgence of protectionism.

“If the political will really exists, there must be a way,” he said. “But it is not here today. And let me be clear: there are no winners and
losers in this assembly. Today there are only losers.”

Stressing that movement has to come from the members themselves, Mr Lamy told them: “The ball is clearly in your court.”

Members’ comments

Members shared the disappointment and frustration. Some blamed the deadlock on inadequate offers to make significant cuts in
domestic support in agriculture. Some blamed it on market access offers that would not produce genuine increases in trade. Some
blamed it on rich countries’ demands for improved market access that would put subsistence farmers in poor countries at risk
instead of the rich countries tackling the distortions of their own subsidies.

Several members said fingers should not be pointed at individual members, but that the responsibility for failure should be borne
collectively by all members. Some argued that the gaps are not as wide as they appear.

Several developing countries said failure to conclude the round would deprive them of outcomes that would benefit development,
from the reduction of agricultural distortions, to the duty-free, quota-free package for least-developed countries’ exports and
“aid for trade”.

The deadlock will be bad news particularly for cotton farmers, African countries said. They have been pressing for more ambitious
reductions in distortions in the sector. More generally, these countries said they had unilaterally liberalized under programmes
of the World Bank and IMF only to face increases in subsidized imports from richer countries. They had hoped the negotiations
would redress the balance.

“We realize we are now taken hostage by larger developed countries,” one of them said.

Speakers stressed their commitment to preserving the multilateral system. One warned that some sections of public opinion,
which do not understand the benefits, could celebrate the suspension. Another said the multilateral system is on trial.
Others warned that disputes could increase.

Several were uncomfortable about the uncertainty. They called for a clearer picture in September, after the European summer break,
of when and how work will resume.

WTO-Verhandlungen gescheitert

Dauha-Runde zur Liberalisierung des Welthandels beerdigt

Die Dauha-Runde zur Liberalisierung des Welthandels ist endgültig gescheitert.
Dies sagte EU-Handelskommissar Peter Mandelson, der die USA für den Scherbenhaufen verantwortlich machte.
Eine Agenda für eine Wiederaufnahme von Gesprächen existiere nicht.

Die im Jahr 2001 lancierte Dauha-Runde ist wenig überraschend nun endgültig gescheitert. Am Sonntagabend waren die Vertreter
der Europäischen Union, der USA, Indiens, Brasiliens, Japans und Australiens (G6) ohne Ergebnisse auseinander gegangen.

WTO-Chef Pascal Lamy, der zuvor schon mehrmals vor einem Scheitern der Gespräche gewarnt hatte, erklärte am Montag,
er wolle ein Aussetzen der Dauha-Runde beantragen. Deutlicher äusserte sich dann aber kurz darauf EU-Handelskommisar
Peter Mandelson. Die Gespräche seien definitiv gescheitert, und eine Agenda für neue Verhandlungen gebe es nicht,
sagte der EU-Vertreter am Montag in Genf.
EU macht USA verantwortlich

Die EU macht dafür die USA verantwortlich. «Alle haben sich bewegt, nur die USA nicht», sagte Mandelson. Die Gespräche sind
nun auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Die USA seien nicht in der Lage gewesen, die Beweglichkeit zu zeigen, die in solchen
Handelsgesprächen notwendig gewesen wäre, sagte Mandelson. Er sei vom Scheitern äusserst enttäuscht.

Die Dauha-Runde hätte in erster Linie dazu gedient, ärmeren Entwicklungs- und Schwellenländern einen besseren Zugang zu
den internationalen Märkten zu schaffen. Da diese Länder aber hauptsächlich im Agrarsektor tätig sind, befürchteten die Bauern
in den Industriestaaten einen massiven Einkommensverlust. Hinzu kommen Divergenzen zwischen der EU und den USA sowie
zwischen Entwicklungs- und Schwellenländern.

Immer mehr bilaterale Verträge

Anstelle eines einheitlichen Regelwerks bleiben die rund 190 existierenden Freihandelsabkommen für den Welthandel bindend.
Ein Sprecher der Deutschen Industrie- und Handelskammer hat denn auch das Scheitern der WTO-Gespräche bedauert.
Für die Wirtschaft wäre ein multilaterales Handelssystem wesentlich vorteilshafter als eine Unzahl von bilateralen Abkommen.

Gescheitert ist die WTO-Runde vorwiegend wegen Interessen der Landwirtschaft, einer Lappalie gemessen am globalen Sozialprodukt.
Mit bilateralen Abkommen können nur diese Differenzen in den meisten Fällen umgangen oder abgemildert werden.


Quelle: WTO, NZZ

 





EU: EU-Weinmarktreform

Auch die EU-Weinmarktreform muss Marktsituation berücksichtigen

"Die EU-Weinmarktreform muss das bestehende System in den Grundzügen
beibehalten, es aber an die veränderte innereuropäische und internationale
Marktsituation anpassen."
Dies fordern die Dachverbände der europäischen Landwirte und Genossenschaften,
COPA und COGECA, in einer Stellungnahme zur anstehenden Reform.
Sie weisen auch darauf hin, dass den Besonderheiten des Weinsektors
Rechnung getragen werden müsse.

Darüber hinaus schlagen die Verbände für die Zukunft ein erhöhtes Eigenengagement
des Sektors vor, um einen besseren Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage zu gewährleisten.

"Wein definiert sich durch die Herstellungsmethode und durch das Endprodukt.
Deshalb muss auch die neue Weinmarktordnung weiterhin insbesondere folgende
Aspekte beinhalten: eine Definition des Produktes Wein, eine einheitliche Liste von
zulässigen önologischen Verfahren sowie die Bereiche Etikettierung und Kontrolle
der Produkte", betonen COPA und COGECA.

Sie fordern außerdem die Einrichtung von zwei unterschiedlichen Instrumenten
in der Marktordnung, die von der EU zu finanzieren sind: Das sind zum einen
gesamteuropäische Instrumente, die in allen EU-Mitgliedstaaten einheitlich
Anwendung finden, und andererseits regional auf einzelne Länder oder
Anbauregionen angepasste Instrumente.

Damit würde der Vielfalt des Weinbaus in Europa Rechnung getragen, gleichzeitig
aber gemeinschaftliche Rahmenvorschriften gewahrt.
Der für die Weinmarktordnung vorgesehene Haushalt müsse auf diese beiden Arten
von Instrumenten abgestellt werden, unterstreichen die Dachverbände.



Die aktuelle Situation des Weinsektors in der Europäischen Union

Die Europäische Union hat auf dem Weltweinmarkt eine Spitzenposition inne:
Auf sie entfallen weltweit 45 % der Rebflächen, 65 % der Erzeugung, 57 %
des Verbrauchs und 70 % der Ausfuhren.Seit der Schaffung der GMO
haben bedeutende Entwicklungen im Weinsektor stattgefunden.

Vereinfacht dargestellt waren Angebot und Nachfrage zunächst für sehr kurze Zeit
im Gleichgewicht, danach gab es einen beträchtlichen Erzeugungsanstieg
bei gleichbleibender Nachfrage, und ab den 80er Jahren sank die Erzeugung
stetig und richtete sich die Nachfrage mehr und mehr auf die Qualität aus.

Um all diesen Veränderungen begegnen zu können, hat sich die GMO
in erheblichem Maße und nicht immer kohärent entwickelt.
Bei ihrer Einführung enthielt die GMO für Wein keinerlei Beschränkungen für Pflanzungen,
außerdem gab es nur sehr wenige Instrumente zur Marktregulierung, mit denen den
starken Erzeugungsschwankungen im Laufe des Jahres hätte begegnet werden können.
Später wurde die Nichtbeschränkung der Pflanzungen mit einer fast vollständigen
Absatzgarantie verbunden, was zu schwerwiegenden strukturellen Überschüssen führte.

Ab 1978 wurde die GMO für Wein sehr dirigistisch und steuerte den Markt durch Verbote
von Pflanzungen und die Verpflichtung zur Destillation der überschüssigen Mengen.
Gegen Ende der 80er Jahre wurden die finanziellen Anreize für die Aufgabe der Rebflächen
verstärkt, wodurch man sich wieder an ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage
annähern konnte, ohne es jedoch vollständig zu erreichen.
Nachdem durch die GATT-Abkommen der Schutz gegen Einfuhren aus Drittländern wegfiel
und sich die überdies stetig sinkende Nachfrage mehr und mehr auf ein Qualitätsniveau
konzentrierte, das die bestehenden Rebflächen nicht immer gewährleisten konnten,
war eine Reform der GMO unabdingbar. Sie wurde im Rahmen der Agenda 2000 und der
allgemeinen Reform der GAP vorgenommen.

Die neue GMO für Wein (Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 des Rates vom 17. Mai 1999)
hat zum Ziel, auf dem Gemeinschaftsmarkt ein stabileres Gleichgewicht zwischen Angebot
und Nachfrage zu halten und den Produzenten die Möglichkeit zu geben, die Erzeugung an
die Marktentwicklung anzupassen und langfristig wettbewerbsfähiger zu werden.
Dieses Ziel wird durch die Finanzierung der Umstrukturierung eines Großteils
der Rebflächen verfolgt, was langfristig zur Erzeugung von im In- und Ausland gefragten
Weinen führen dürfte.

Die neue GMO für Wein soll es ermöglichen, die herkömmlichen Absatzmärkte für Trinkalkohol
und andere Reberzeugnisse zu halten, die regionale Vielfalt zu berücksichtigen und die Rolle
der Erzeugerorganisationen und der Berufsverbände anzuerkennen. Mit der neuen GMO sind
auch die Rechtsvorschriften gestrafft worden, ganz im Sinne der 1995 in Angriff genommenen
und in der Agenda 2000 fortgesetzten allgemeinen Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik.

Die Abschaffung des Interventionssystems als künstlichem Absatzmarkt für die Erzeugung
sollte den Abschluss der Umstrukturierung der Rebflächen bilden.Es ist jedoch nicht
auszuschließen, dass die für den Sektor charakteristischen starken Erzeugungsschwankungen
und etwaige deutliche Veränderungen der Nachfrage auf dem Binnen- und Außenmarkt auch
künftig außerordentliche Interventionsmaßnahmen erforderlich machen, was der Rat
vorsichtshalber vorgesehen hat.


EU-Genossenschaftsrecht; bmj

Neue Impulse f&uum