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17.10.2006 | |||
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18.10.2006 | |||
| Weinmarktentwicklung
1. Halbjahr 2006 "Der Weinmarkt entwickelt sich positiv", so lautet die Aussage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) nach Auswertung der Marktforschungszahlen aus dem 1. Halbjahr 2006. Die GfK ermittelt die Einkäufe der privaten deutschen Haushalte. Die veröffentlichten Zahlen bilden die Entwicklung im Lebensmittelhandel ab (ca. 80 % des Gesamtmarktes). Nicht erfasst sind die Direkteinkäufe bei Winzern, Weingütern und Winzergenossenschaften. Der deutsche Weinmarkt ist nach einer Phase der Stagnation 2004/2005 in der ersten Hälfte dieses Jahres in der Menge um rund 1% und im Wert um 2,4% gewachsen. Die allgemein bessere Konsumstimmung in Deutschland verleiht auch dem Weinmarkt einen leichten Aufschwung.Deutsche Wein profitieren Besonders erfreulich ist, dass deutsche Weine von dieser Entwicklung profitieren konnten. Sie steigern ihren mengenmäßigen Marktanteil im Lebensmittelhandel um 6,4% auf 37,6%. Der wertmäßige Marktanteil ist um erfreuliche 7,7% auf 39,1% gewachsen. Hier spiegelt sich das wachsende Interesse des Verbrauchers an höherwertigen deutschen Weinen, allen voran nach Riesling und den Burgundersorten. Belegt wird diese Tendenz durch die Tatsache, dass Weißwein insgesamt in der Gunst des Verbrauchers zulegen konnte: Die deutschen Verbraucher kauften in der ersten Jahreshälfte 2006 53% Rotwein, 9,2% Roséwein und 37,8% Weißwein im Handel ein. Nach Erhebungen des zweiten wichtigen Marktforschungsinstitutes A.C. Nielsen mussten viele Lieferländer der Neuen Welt, allen voran Chile und Kalifornien, herbe Einbußen hinnehmen. Kaliforniens Marktanteil im Rotweinsegment ging im 1. Halbjahr von 3,5 auf 2,8 Prozentpunkte zurück. Hier dürfte sich die in der Presse stark beachtete Diskussion um "Kunstweine" und neue önologische Verfahren widerspiegeln. Der deutsche Verbraucher hat prompt reagiert und sich stattdessen für deutsche Rotweine entschieden. Exporte wachsen, auch die Weinexportzahlen zeichnen ein positives Bild. Der Gesamtexport (1,27 Mio. hl / 246 Mio. Euro) im 1. Halbjahr 2006 lag mengenmäßig 1% und wertmäßig um 11,8% über dem Vorjahresergebnis. Besonders erfreulich ist dabei, dass die Zuwächse im Export von Weinen deutscher Herkunft etwa in gleicher Höhe verbucht werden konnten (0,81 Mio. hl / 160 Mio. hl). Der volumenmäßige Export deutscher Weine konnte um 2,4%, die wertmäßige Ausfuhr um satte 11,1% gesteigert werden. Der Anteil der Reexporte am Gesamtexport hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum kaum verändert und liegt bei durchschnittlich 36% (wert- und mengenmäßig). Bewegung in der Preisentwicklung?Die Tatsache, dass 63% aller im Lebensmittelhandel gekauften Weine von Discountern vertrieben werden, findet seinen Niederschlag bei der Preisentwicklung. Der durchschnittliche Preis einer 0,75 Liter Flasche im Handel betrug im 1. Halbjahr 2006 1,74 €. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine leichte Steigerung um 3 Cent und entspricht exakt dem Wert von 2003 nach einem kurzen Hoch auf 1,78 € im Jahr 2004. Mehr als 75 % der über den LEH verkauften Weine liegen unter 3,00 € . Im Vergleichszeitraum 2004 waren es nur 70%. Der Anteil des absoluten Billigsegments von unter 1,00 € hat in den vergangenen Jahren abgenommen (2005/2006: 2,9%). Dafür haben im gleichen Zeitraum die Segmente unter 3,00 € zugelegt. Gerade in diesem Segment sind viele deutsche Weine vertreten, es ist aber auch das am härtesten umkämpfte. Ob der leichte Zuwachs im Segment 3,00 - 4,99 € eine beginnende Abkehr von der "Geiz-ist-geil-Mentalität" bedeutet, muss sich in den nächsten Monaten zeigen. Der Weinqualität würde es gut tun. Quelle: RLP, GfK "Müller-Thurgau" - feste Größe im Lebensmittelhandel Die
Anstellungen zur Qualitätsweinprüfung Rheinland-Pfalz machen
deutlich, Ausgewogene,
aromatische Weißweine mit geschmacklicher Fülle kommen beim
Konsumenten So
fand die Aktion im zweiten Jahr auch wachsenden Zuspruch: Jetzt anmelden für Rivaner 2006! Die
Rivanerinitiative des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft
und Weinbau Mehr
noch als in den vergangenen Jahren zählt im Herbst 2006 die Auswahl
der richtigen Die
Voraussetzungen für eine Teilnahme an der Rivaner-Initiative sind
gut. Anmeldungen zur Rivaner-Initiative richten sie bitte an Ihr zuständiges Dienstleistungszentrum oder an: Stephan
Eichler (MWVLW) Hier noch einmal die Anforderungen zur Teilnahme an der "Rivaner-Initiative 2006": 1.
Gesetzlich trocken oder Classic Mehr
Informationen www.rivaner-initiative.rlp.de
| Weltweites
Wirtschaftsranking Die Weltbank-Studie "Doing Business 2007" platziert Deutschland im weltweiten Gesamtranking für die besten Rahmenbedingungen für Unternehmen auf Platz 21, noch hinter den Ländern wie Litauen, Thailand und Puerto Rico. Das berichten das Handelsblatt, die Financial Times Deutschland sowie die Welt. Demnach sind die Ergebnisse der Weltbank-Studie wie folgt: Gesamtranking
"Beste Rahmenbedingungen für Unternehmen im Jahr 2007" Top-10
Länder "leichtester Kreditzugang" Flop-10
Länder "leichtester Kreditzugang" Top-10
Länder "leichtester Handel" Flop-10
Länder "leichtester Handel" Top-10
Länder "leichteste Einstellung von Arbeitern" Flop-10 Länder "leichteste Einstellung von Arbeitern" 166.
Griechenland Top-10
Länder "leichteste Unternehmensgründung" Flop-10 Länder "leichteste Unternehmensgründung 166.
Tadschikistan
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| Deutschland:
Export macht es möglich auch im Sektor Wein noch Geld zu verdienen!! Deutsche Weine in aller Welt Erfolgreiches Exportmarketing für deutsche Weine Im Rahmen seines internationalen Exportworkshops am 12. und 13. Juli 2006 beriet der Exportbeirat des Deutschen Weininstituts über die aktuelle Situation sowie die zukünftige Marketingstrategie in den wichtigsten Auslandsmärkten für deutsche Weine. Danach wird das DWI im kommenden Jahr an seinen 12 bestehenden Auslandsbüros in Nordamerika, Europa und Asien festhalten. Über 70 % des Auslandsbudgets wird in die vier größten Exportmärkte Großbritannien, USA, Niederlande und Japan investiert. Klar definierte Zielgruppen und Weinsegmente Aus Budgetgründen wird es auch in Zukunft nicht möglich sein, den Endverbraucher im Ausland durch klassische Werbung direkt anzusprechen. Dementsprechend ist es das oberste Ziel, die wichtige Gruppe der Meinungsbildner und Multiplikatoren aus Medien, Handel und Gastronomie für deutsche Weine zu gewinnen. Das DWI-Marketing konzentriert sich dabei ausschließlich auf die Imagebildung und Absatzförderung im Spitzenwein- und Mittelpreissegment. "Mit den Topweinen wollen wir in erste Linie Image transportieren, während der Mengenumsatz im Mittelpreissegment verstärkt mit Weinen von guter bis gehobener Qualität weiter gefördert werden soll", erläutert Steffen Schindler, Bereichsleiter im DWI-Auslandsmarketing. In den absatzstarken ausländischen Supermärkten kommt es aufgrund der meist wenig über Wein informierten Kundenstruktur ganz besonders darauf an, mit ansprechender Optik, klaren Bezeichnungen und einem angemessenen Preis-Genuss-Verhältnis die Aufmerksamkeit auf den deutschen Wein zu lenken. Die Riesling Renaissance nutzen Die Leitrebsorte in der weltweiten Kommunikation wird auch im kommenden Jahr der Riesling sein. "In Anbetracht der momentanen Riesling-Euphorie und der Tatsache, dass über 60 % des weltweiten Rieslinganbaus in Deutschland stattfindet, ist es ein wesentliches strategische Ziel des DWI-Auslandsmarketings, weltweit deutschen Riesling in allen Qualitätsstufen und Geschmacksrichtungen als Maßstab zu etablieren, an dem sich andere Anbieter der Welt in Qualität und Preis messen lassen müssen", betont Steffen Schindler. Dass diese Strategie erfolgversprechend ist, zeigt die USA, wo sie erstmals in den 90er Jahren Anwendung fand. Riesling ist zwischen New York und San Francisco heute eine der weißen Trendrebsorten mit hervorragenden Zuwachsraten. Im Windschatten dieses Erfolges steigt dort nun auch das Interesse an anderen Rebsorten. Insbesondere Pinot Grigio/Grauburgunder und Spätburgunder sind zurzeit in den USA stark im Kommen und eröffnen dem deutschen Weinmarketing neue Perspektiven. Maßnahmen zur Image- und Absatzförderung Nach dem großen Aufsehen, das die junge Winzergeneration im eigenen Land in den letzten Jahren erregt hat , werden mit dem Winzernachwuchs zunehmend auch im Ausland Aktivitäten durchgeführt. "Generation Riesling" nennt das DWI die junge Garde an Spitzenwinzern mit denen das Image des deutschen Weinbaus weiter verjüngt und dynamisiert wird. Für die wichtigste Zielgruppe, die Medien, werden auch im kommenden Jahr wieder über 40 Informationsreisen in die deutschen Anbaugebiete durchgeführt. Themenschwerpunkte sind z.B. Wein & Wellness, Wein & Tourismus, Frauen & Wein oder Wein in der Gastronomie. Darüber hinaus organisiert das DWI im kommenden Jahr Gemeinschaftsbeteiligungen für deutsche Aussteller, z.B. auf der weltweit größten Weinmesse Vinexpo in Bordeaux, betreut Besuchergruppen aus aller Welt im Umfeld der ProWein oder sorgt mit einem "Riesling-Room" auf der London International Wine & Spirits Fair für ein Schaufenster für deutsche Weine. Die erfolgreiche Serie von Weinpräsentationen mit bis zu 70 deutschen Ausstellern wird auch in 2007 mit dem Titel "Riesling & Co. Worldtour" Fachleute von San Francisco bis Tokio auf deutsche Weine aufmerksam machen. Alle Aktionen werden begleitet von PR-Maßnahmen, Pressemeldungen und -konferenzen, sowie von Internetseiten zum deutschen Wein in den verschiedensten Sprachen. Kontinuität zahlt sich aus "Die Exportzuwächse der letzten Jahren bestätigen, dass sich die Konstanz unserer Auslandsstrategie der vergangenen Jahre bewährt hat. Sie hat - in Verbindung mit dem veränderten Weinangebot unserer Erzeuger - wesentlich dazu beigetragen, dass deutsche Weine wieder stärker nachgefragt werden und auf die Weinkarten der Topgastronomie in der Welt zurückgekehrt sind", bilanziert Steffen Schindler. Darüber hinaus freut er sich darüber, dass sich die unterschiedlichen Gruppierungen der deutschen Weinwirtschaft im Ausland zunehmend als eine Einheit mit gemeinsamen Zielen präsentieren. Quelle: DWI Modernitätsgrad des Anlagevermögens in Baden-Württemberg nimmt weiter ab Wert liegt unter dem Bundesdurchschnitt Der Modernitätsgrad bezeichnet das Verhältnis zwischen Brutto- und Nettoanlagevermögen und gibt damit Aufschluss über den Erneuerungsgrad des Produktivvermögens einer Volkswirtschaft. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg im Rahmen des "Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder" beziffert sich der Modernitätsgrad des Anlagevermögens in Baden-Württemberg im Jahr 2004 auf 60,9 Prozent. Demzufolge sind von dem durch die Investitionen in den vergangenen Jahren aufgebauten Vermögen bereits knapp vier Zehntel abgeschrieben oder auf sonstige Art und Weise aus dem Produktionsprozess ausgeschieden. Der Modernitätsgrad hat sich in Baden-Württemberg, wie auch in Deutschland insgesamt, in den zurückliegenden Jahren stetig verringert. Gegenüber 1991 hat der Erneuerungsgrad des Anlagevermögens im Südwesten um annähernd fünf Prozentpunkte von 65,6 Prozent auf 60,9 Prozent abgenommen. Für Deutschland insgesamt fällt der Alterungsprozess etwas geringer aus: Der Modernitätsgrad hat im gleichen Zeitraum um rund 2,5 Prozentpunkte von 64 Prozent auf 61,4 Prozent abgenommen. Die für Deutschland insgesamt positivere Entwicklung und das etwas höhere Niveau des Modernitätsgrads hat ihre Ursache im Wesentlichen im Erneuerungsprozess der Anlagen der neuen Länder. Mit den hohen Investitionen in den Jahren nach der Wiedervereinigung wurden neue Ausrüstungen und Bauten angeschafft oder Vorhandenes grundlegend modernisiert, so dass die Modernitätsgrade in den neuen Ländern jetzt durchweg höher liegen als in den alten Ländern. Im Vergleich mit den anderen Flächenländern im Westen kann sich Baden-Württemberg etwas über dem Durchschnitt positionieren: Vor Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen, gleichauf mit Rheinland-Pfalz, aber nach Bayern. Baden-Württemberg: Preise für landwirtschaftliche Grundstücke im Landesdurchschnitt bei 18 930 Euro je Hektar Fläche Höchste Grundstückspreise mit rund 30 000 Euro je Hektar und mehr nach wie vor in Verdichtungsräumen Für landwirtschaftliche Grundstücke (ohne Gebäude und ohne Inventar) in Baden-Württemberg wurde nach Feststellung des Statistischen Landesamts im Jahr 2005 ein durchschnittlicher Kaufpreis von 18 930 Euro je Hektar (ha) Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung (FdlN)1) entrichtet. Gegenüber dem Vorjahr (knapp 18 550 Euro je ha) sind die landwirtschaftlichen Bodenpreise leicht gestiegen. Sie liegen damit aber weiterhin auf dem seit 1993 zu beobachtenden Niveau von etwa 18 500 Euro bis knapp 20 000 Euro je ha. Ende der 80er?/Anfang der 90er?Jahre lagen die Preise noch um rund 2 000 Euro/ha höher. Insgesamt wurden im Jahr 2005 die Preise von 3 776 Kauffällen ermittelt. Dabei wechselten landwirtschaftliche Grundstücke mit einer Fläche von insgesamt 3 276 ha die Besitzer, also rund 0,9 ha je Verkaufsfall. Vor allem in den Stadt- und Landkreisen der Verdichtungsräume, häufig Gebiete mit besseren natürlichen Ertragsbedingungen, wurden die höchsten Grundstückspreise erzielt. Unter den Landkreisen führen Böblingen, Ludwigsburg und Esslingen mit durchschnittlichen Bodenpreisen von 29 300 bis 54 800 Euro/ha die Preisskala an. Die höheren Grundstückspreise in den Stadtkreisen Heilbronn (40 800), Baden?Baden (45 200) und Ulm (64 300) sprechen dafür, dass das Preisniveau hier stark von den örtlichen Baulandpreisen beeinflusst sein dürfte. Die hohen Grundstückspreise in der Landeshauptstadt Stuttgart (161 500) haben sich gegenüber dem Vorjahr (223 800) wieder weitgehend "normalisiert". Am unteren Ende der Preisskala lagen die eher ländlichen Gebiete mit meist unterdurchschnittlichen Bodenqualitäten (Schwarzwald, Schwäbische Alb, Odenwald), wie die Landkreise Reutlingen, Schwarzwald?Baar?Kreis, Waldshut, Tuttlingen, Sigmaringen und der Neckar-Odenwald-Kreis mit Grundstückspreisen von 8 600 bis 10 100 Euro/ha. Neben der regionalen Lage wurden die Kaufpreise wesentlich von der Bodenqualität, also der natürlichen Ertragsfähigkeit bestimmt. Für geringwertigere Böden mit Ertragsmesszahlen (EMZ) zwischen 20 und 30 (auf einer Skala von 1 bis 100) wurden durchschnittlich 9 400 Euro/ha, bei etwas besseren Böden mit Ertragsmesszahlen zwischen 40 und 50 bereits 16 000 Euro/ha entrichtet. Für gute bis sehr gute Böden (EMZ > 70) ergaben sich für die veräußerten Flächen mit 35 300 Euro/ha auch die höchsten Preise. Die Parzellengröße hat ebenfalls Einfluss auf die Kaufwerte. Bei Kleinstflächen bis 25 Ar werden Preise von fast 34 900 Euro/ha bezahlt. Mit zunehmender Parzellengröße gehen die durchschnittlichen Kaufwerte dann zurück, um sich ab etwa 1 ha bei 15 500 bis 16 000 je ha einzupendeln. Für größere Grundstücke ab 1 ha sind darüber hinaus Aussagen zu weiteren Kaufpreis bestimmenden Faktoren möglich. So wurde für Ackerland mit 16 800 Euro/ha im Landesdurchschnitt ein deutlich höherer durchschnittlicher Kaufpreis entrichtet als für Grünland (knapp 12 100 Euro/ha). Des Weiteren zeigt sich eine deutliche Preisdifferenzierung nach den jeweiligen Erwerbern der Grundstücke: Nichtlandwirtschaftliche Käufer bezahlten wesentlich höhere durchschnittliche Grundstückspreise als Haupt- bzw. Nebenerwerbslandwirte. Die Preisspanne bewegte sich bei Ackerland von rund 14 700 Euro/ha beim Kauf durch Nebenerwerbslandwirte über 17 100 Euro/ha bei Haupterwerbslandwirten bis auf 17 600 Euro/ha bei Nichtlandwirten. Bei Grünland entsprechend von 9 800 Euro/ha über 12 400 Euro/ha bis auf 16 800 Euro/ha. Die von Nichtlandwirten bezahlten relativ hohen Preise hängen möglicherweise damit zusammen, dass hier längerfristig doch mit Umwandlungen der landwirtschaftlichen Flächen in andere Nutzungsarten gerechnet wird. 1) Hierbei ist zu beachten, dass sich diese Flächendefinition nicht mit der in der Agrarstatistik üblichen "landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF)" deckt. Die FdlN umfasst im wesentlichen Acker- und Grünlandflächen, nicht jedoch Rebland und Flächen der gärtnerischen Nutzung. Quelle:Stat. Landesamt BW | |||
| WTO:
Verhandlungen vertagt, ausgesetzt, gescheitert; Talks suspended!! DG Lamy: time out needed to review options and positions The
only course of action that Director-General Pascal Lamy can recommend
is to suspend Chairman's Introductory Remarks Thanks
a lot for coming here today at a very short notice but events have precipitated On
1 July, the TNC requested me to conduct intensive and wide-ranging consultations
with the aim Since
then I have undertaken this consultative process as requested, starting
with the members of the G6 I
also attended the outreach session at the G8 Summit in St. Petersburg,
where a number of your Heads of State To
follow up on these signals, the G6 Ministers held a meeting here yesterday,
chaired by myself with the assistance From
the discussions over this weekend, it is clear that the main blockage
is on the Agriculture legs of the triangle The
situation is now very serious. Without the modalities in Agriculture and
NAMA, it is now clear that it will not be Faced
with this persistent impasse, I believe that the only course of action
I can recommend is to suspend the negotiations In
practical terms, this means that all work in all Negotiating Groups should
now be suspended, and the same applies to It
also means that the progress made to date on the various elements of the
negotiating agenda is put on hold, pending This
is what I will suggest at the General Council meeting on Thursday. I do
not intend to propose any new deadlines or a In
the meantime, I urge you all to use this period of reflection for precisely
that for serious and sober reflection on what is at As
I told leaders in St Petersburg, failure of this Round would be a blow
to the development prospects of the more vulnerable Members, Failure,
in my view, would also send out a strong negative signal for the future
of the world economy and the danger of a resurgence All
your leaders and governments have repeatedly stressed their desire to
conclude the Round, and it cannot be acceptable that For
my part, I will of course continue my contacts with participants at every
level, and I will also remain available to all Members, You
can count on me to do everything I can to keep up the pressure for the
political movement which would permit a resumption of The
Doha Development Agenda negotiations are to be suspended because gaps
between key players remain too wide. He did not suggest how long the talks will be suspended. They can only resume when progress can be made, which in turn will require changes in entrenched positions, he said. The suspension will apply to all negotiating groups. We have missed a very important opportunity to show that multilateralism works, Mr Lamy told a press conference afterwards. The feeling of frustration, regret and impatience was unanimously expressed by developing countries this afternoon. He
did not say when the negotiations will resume but explained that movement
towards a conclusion can only result from internal Mr
Lamy reached the conclusion to suspend the negotiations after talks among
six major members broke down on Sunday 23 July. The
Geneva meeting was lengthy and detailed
but at its conclusion,
it remained clear that the gaps remain too wide, Mr Lamy The
main blockage is in the two agriculture legs of the triangle of issues,
market access and domestic support, he said. He
is therefore recommending the talks be suspended in all subjects across
the round as whole to give members time to reflect: In
practical terms, this means that all work in all negotiating groups should
now be suspended, and the same applies to the deadlines It
also means that the progress made to date on the various elements of the
negotiating agenda is put on hold, pending the resumption Mr
Lamy warned of the dangers: a possible lost opportunity to integrate more
vulnerable members into international trade, If
the political will really exists, there must be a way, he said.
But it is not here today. And let me be clear: there are no winners
and Stressing that movement has to come from the members themselves, Mr Lamy told them: The ball is clearly in your court.
Members comments Members
shared the disappointment and frustration. Some blamed the deadlock on
inadequate offers to make significant cuts in Several
members said fingers should not be pointed at individual members, but
that the responsibility for failure should be borne Several
developing countries said failure to conclude the round would deprive
them of outcomes that would benefit development, The
deadlock will be bad news particularly for cotton farmers, African countries
said. They have been pressing for more ambitious We realize we are now taken hostage by larger developed countries, one of them said. Speakers
stressed their commitment to preserving the multilateral system. One warned
that some sections of public opinion, Several
were uncomfortable about the uncertainty. They called for a clearer picture
in September, after the European summer break, Dauha-Runde zur Liberalisierung des Welthandels beerdigt Die
Dauha-Runde zur Liberalisierung des Welthandels ist endgültig gescheitert.
WTO-Chef
Pascal Lamy, der zuvor schon mehrmals vor einem Scheitern der Gespräche
gewarnt hatte, erklärte am Montag, Die
EU macht dafür die USA verantwortlich. «Alle haben sich bewegt,
nur die USA nicht», sagte Mandelson. Die Gespräche sind Die
Dauha-Runde hätte in erster Linie dazu gedient, ärmeren Entwicklungs-
und Schwellenländern einen besseren Zugang zu Anstelle
eines einheitlichen Regelwerks bleiben die rund 190 existierenden Freihandelsabkommen
für den Welthandel bindend. Gescheitert
ist die WTO-Runde vorwiegend wegen Interessen der Landwirtschaft, einer
Lappalie gemessen am globalen Sozialprodukt.
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| EU:
EU-Weinmarktreform Auch die EU-Weinmarktreform muss Marktsituation berücksichtigen "Die
EU-Weinmarktreform muss das bestehende System in den Grundzügen Darüber
hinaus schlagen die Verbände für die Zukunft ein erhöhtes
Eigenengagement "Wein
definiert sich durch die Herstellungsmethode und durch das Endprodukt.
Sie
fordern außerdem die Einrichtung von zwei unterschiedlichen Instrumenten Damit
würde der Vielfalt des Weinbaus in Europa Rechnung getragen, gleichzeitig
Die aktuelle Situation des Weinsektors in der Europäischen Union Die Europäische Union hat auf dem Weltweinmarkt eine Spitzenposition inne: Auf sie entfallen weltweit 45 % der Rebflächen, 65 % der Erzeugung, 57 % des Verbrauchs und 70 % der Ausfuhren.Seit der Schaffung der GMO haben bedeutende Entwicklungen im Weinsektor stattgefunden. Vereinfacht dargestellt waren Angebot und Nachfrage zunächst für sehr kurze Zeit im Gleichgewicht, danach gab es einen beträchtlichen Erzeugungsanstieg bei gleichbleibender Nachfrage, und ab den 80er Jahren sank die Erzeugung stetig und richtete sich die Nachfrage mehr und mehr auf die Qualität aus. Um all diesen Veränderungen begegnen zu können, hat sich die GMO in erheblichem Maße und nicht immer kohärent entwickelt. Bei ihrer Einführung enthielt die GMO für Wein keinerlei Beschränkungen für Pflanzungen, außerdem gab es nur sehr wenige Instrumente zur Marktregulierung, mit denen den starken Erzeugungsschwankungen im Laufe des Jahres hätte begegnet werden können. Später wurde die Nichtbeschränkung der Pflanzungen mit einer fast vollständigen Absatzgarantie verbunden, was zu schwerwiegenden strukturellen Überschüssen führte. Ab 1978 wurde die GMO für Wein sehr dirigistisch und steuerte den Markt durch Verbote von Pflanzungen und die Verpflichtung zur Destillation der überschüssigen Mengen. Gegen Ende der 80er Jahre wurden die finanziellen Anreize für die Aufgabe der Rebflächen verstärkt, wodurch man sich wieder an ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage annähern konnte, ohne es jedoch vollständig zu erreichen. Nachdem durch die GATT-Abkommen der Schutz gegen Einfuhren aus Drittländern wegfiel und sich die überdies stetig sinkende Nachfrage mehr und mehr auf ein Qualitätsniveau konzentrierte, das die bestehenden Rebflächen nicht immer gewährleisten konnten, war eine Reform der GMO unabdingbar. Sie wurde im Rahmen der Agenda 2000 und der allgemeinen Reform der GAP vorgenommen. Die neue GMO für Wein (Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 des Rates vom 17. Mai 1999) hat zum Ziel, auf dem Gemeinschaftsmarkt ein stabileres Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zu halten und den Produzenten die Möglichkeit zu geben, die Erzeugung an die Marktentwicklung anzupassen und langfristig wettbewerbsfähiger zu werden. Dieses Ziel wird durch die Finanzierung der Umstrukturierung eines Großteils der Rebflächen verfolgt, was langfristig zur Erzeugung von im In- und Ausland gefragten Weinen führen dürfte. Die neue GMO für Wein soll es ermöglichen, die herkömmlichen Absatzmärkte für Trinkalkohol und andere Reberzeugnisse zu halten, die regionale Vielfalt zu berücksichtigen und die Rolle der Erzeugerorganisationen und der Berufsverbände anzuerkennen. Mit der neuen GMO sind auch die Rechtsvorschriften gestrafft worden, ganz im Sinne der 1995 in Angriff genommenen und in der Agenda 2000 fortgesetzten allgemeinen Vereinfachung der Gemeinsamen Agrarpolitik. Die Abschaffung des Interventionssystems als künstlichem Absatzmarkt für die Erzeugung sollte den Abschluss der Umstrukturierung der Rebflächen bilden.Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die für den Sektor charakteristischen starken Erzeugungsschwankungen und etwaige deutliche Veränderungen der Nachfrage auf dem Binnen- und Außenmarkt auch künftig außerordentliche Interventionsmaßnahmen erforderlich machen, was der Rat vorsichtshalber vorgesehen hat. EU-Genossenschaftsrecht; bmj Neue Impulse f&uum | |||