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Archiv-Pressemiteilungen: 2003; 2004; 2008;
Financal Times: Neue Zürcher Ztg.


 
06.12.2004

Deutschland / Baden-Württemberg: Überdurchschnittliche Weinmosternte in Baden-Württemberg
mit knapp 2,7 Millionen Hektoliter zwei Drittel der Weinmoste für Prädikatsweine geeignet

Die Weinbausachverständigen des Statistischen Landesamtes veranschlagen den Ertrag
im Anbaugebiet Baden aufgrund der Schätzungen von Anfang/Mitte November
auf 90 Hektoliter je Hektar (hl/ha) Weinmost und im Anbaugebiet Württemberg auf 114 hl/ha.

Beim bisherigen Umfang der Ertragsrebfläche entspräche dies einer baden-württembergischen
Weinmosternte von 2,69 Millionen hl (1,20 Mill. hl Weiß- und 1,49 Mill. hl Rotmost),
wovon voraussichtlich 1,42 Mill. hl auf das Anbaugebiet Baden (861 000 hl Weißmost
und 558 000 hl Rotmost) sowie 1,28 Mill. hl auf das Anbaugebiet Württemberg
(341 000 hl Weißmost und 935 000 hl Rotmost) entfallen.

Erfahrungsgemäß werden die tatsächlich realisierten Erntemengen und Erträge,
wie sie später aus den Meldungen zur Weinbaukartei ermittelt werden, aber etwas niedriger liegen.

Die diesjährige Weinmosternte liegt damit über dem langjährigen Mittel,
das sich in Baden auf 1,23 Mill. hl (827 000 hl Weißmost und 405 000 hl Rotmost)
und in Württemberg auf 1,16 Mill. hl (358 000 hl Weißmost und 797 000 hl Rotmost) beziffert.

Nach den gesetzlichen Regelungen könnten aufgrund der erzielten Ausgangsmostgewichte
im Land 1,78 Mill. hl oder zwei Drittel der anfallenden Weinmostmenge als Prädikatsweine
(Kabinett, Spätlese, Auslese und dgl.) und ein Drittel (911 000 hl) als Qualitätsweine
bestimmter Anbaugebiete (Q.b.A.) ausgebaut werden, bei allerdings ausgeprägten
regionalen und sortenspezifischen Unterschieden.

Der Weinherbst 2004 bleibt damit zwar deutlich hinter dem Ausnahmejahrgang 2003
(nahezu die gesamte Weinmosternte war für den Ausbau zu Prädikatsweinen geeignet)
zurück, es wurden dafür aber auch Prädikatsweine zu Q.b.A heruntergestuft, um dieses
Marktsegment auch weiterhin bedienen zu können, da sonst die Gefahr bestand, dass Kunden
zu anderen Anbietern, ausländische Produzenten, abwandern würden.
Der Jahrgang 2004 muss aber gleichwohl in die Riege der guten Jahrgänge in der jüngeren
Vergangenheit wie etwa 1997 oder 2000 eingereiht werden.


tf; STLABW

03.12.2004

Welt: OECD erwartet für die Industrieländer 2005/2006 eine Rückkehr
zu einem über dem Trend liegenden Wachstum
.

Schätzungen und Prognosen der OECD
Angaben in %:

Reales BIP-Wachstum 2004; 2005; 2006
USA: 4,4; 3,3; 3,6
Japan: 4,0; 2,1; 2,3
EURO-Zone: 1,8; 1,9; 2,5
Deutschland: 1,2; 1,4; 2,3
Frankreich: 2,1; 2,0; 2,3
Italien: 1,3; 1,7; 2,1
Großbritannien: 3,2; 2,6; 2,4
Schweiz: 1,9; 1,9; 2,0
OECD-Raum: 3,6; 2,9; 3,1
Russische Förderation: 6,4; 5,5; 5,5
China: 9,2; 8,0; 8,5

Arbeitslosenquote
USA: 5,5; 5,3; 5,1
Japan: 4,8; 4,5; 4,2
EURO-Zone: 8,8; 8,6; 8,3
Deutschland: 9,2; 9,3; 8,6
Frankreich: 9,8; 9,7; 9,2
Italien: 8,1; 7,5; 7,3
Großbritannien: 4,7; 4,7; 5,0
Schweiz: 4,0; 3,6; 2,8
OECD-Raum: 6,6; 6,5; 6,3

Inflation
USA: 2,0; 1,8; 1,7
Japan: -2,3; -1,3; -0,3
EURO-Zone: 1,9; 1,7; 1,8
Deutschland: 0,9; 0,8; 0,9
Frankreich: 1,9; 1,8; 1,7
Italien: 2,8; 2,1; 2,0
Großbritannien: 2,1; 2,2; 2,3
Schweiz: 1,1; 1,1; 1,0
OECD-Raum: 1,8; 1,7; 1,7
Russische Förderation: 11,0; 10,5; 9,5
China: 4,2; 4,0; 4,0


tf; Quelle: OECD

25.11.2004

Deutschland: Weinernte 2004 wird Jahrgang 2003 an Menge übersteigen

Nach der zweiten vorläufigen Erntevorausschätzung im September 2004
werden in Deutschland voraussichtlich 10,13 Mill. Hektoliter (hl) Weinmost
geerntet.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wird damit eine um 22,2% höhere
Weinmosternte als im extrem trockenen Vorjahr erwartet, die jedoch etwa
dem Sechsjahresdurchschnitt der Jahre 1998 bis 2003 entspricht. vgl. dazu
die EU-Ernteerwartungen Marktinfo

Der Hektarertrag steigt gegenüber dem Jahr 2003 damit voraussichtlich
um 18,8 hl/ha (+ 22,3%) auf 103,1 hl/ha an und liegt geringfügig (+ 2,1%)
über dem Sechsjahresdurchschnitt (101,0 hl/ha).Die Anteile an den
Mostsorten werden sich voraussichtlich weiterhin etwas zugunsten
des Rotmostes verschieben.

So wird anteilig eine Ernte von 65,5% Weißmost (Vorjahr: 66,9%)
und 34,5% Rotmost (Vorjahr: 33,1%) erwartet. Beim Weißmost wird
in diesem Jahr mit 103,4 hl/ha voraussichtlich ein leicht höherer
Hektarertrag erreicht als beim Rotmost (102,5 hl/ha).
Im Sechsjahresdurchschnitt (1998/2003) lag dieser beim Rotmost
mit 113,9 hl/ha höher als beim Weißmost (96,3 hl/ha).

Wichtigste Rebsorten beim Weißmost sind der Weiße Riesling
mit einer voraussichtlichen Erntemenge von 1,93 Mill. hl,
der Müller-Thurgau mit 1,76 Mill. hl und der Grüne Silvaner mit 564 000 hl.
Dies entspricht einem geringen Zuwachs von 0,4% beim Weißen Riesling
und einer Abnahme von 15,4% bzw. 16,4% beim Müller-Thurgau bzw.
beim Grünen Silvaner gegenüber dem Sechsjahresdurchschnitt.

Als wichtigste rote Rebsorten werden beim Blauen Spätburgunder mit 936 000 hl
voraussichtlich 21,6% mehr geerntet als im Sechsjahresdurchschnitt,
beim Blauen Portugieser wird die diesjährige Ernte mit 566 000 hl um 14,4% niedriger
ausfallen als im Durchschnitt der Jahre 1998 bis 2003.


tf; Statistisches Bundesamt 11.11.04

06.11.2004

Deutschland: Kunde muss Porto für Rücksendungen übernehmen


Der Bundesrat hat die Änderung im Fernabsatzgesetz
bzgl. Portokosten zugestimmt.
Bei Bestellungen über den Versandhandel Onlinshop etc.
haben Verbraucher künftig nur noch dann Anspruch auf
eine portofreie Rücksendung, wenn der Kunde die Ware
vorher zumindest angezahlt hat.
Diese Änderung im Fernabsatzgesetz stimmte
der Bundesrat zu.
Bei einem Warenwert unter € 40 muß der Kunde
das Porto für eine Rücksendung der Ware
selbst übernehmen. Ferner wird das 14-tägige
Widerrufsrecht auch auf Finanzdienstleistungen wie
Direktversicherungen oder am Telefon
abgeschlossene Kreditverträge zu Gunsten
des Kunden erweitert.

Deutschland : Weinpreise pendeln sich bei € 3,15 ein.


tf; Die Welt

04.11.2004

Deutschland: Kräftiger Rückgang der Weinbestände im Südwesten im Jahr 2004


Die Weinbestände bei den Erzeuger- und Großhandelsbetrieben des Landes
gingen im abgelaufenen Weinwirtschaftsjahr 2003/2004 (Stand 31. Juli)
deutlich zurück. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes
belaufen sich die Weinbestandsmeldungen des Staatlichen Weinbauinstituts
Freiburg und der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau
Weinsberg auf mehr als 2,5 Millionen Hektoliter (hl) und liegen damit um
rund 583 600 hl oder 18,7 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

In dem kräftigen Rückgang dürfte sich maßgeblich die aufgrund der Trockenheit
des Jahrhundertsommers 2003 deutlich hinter dem langjährigen Mittel zurück-
gebliebene Erntemenge widerspiegeln. Eine rückläufige Bestandsentwicklung
weisen alle Weinarten auf. Insbesondere setzte sich der seit Jahren anhaltende
Bestandsrückgang beim Weißwein weiter fort ( -21,4 Prozent).
Der Weißweinbestand blieb erstmals unter der Schwelle von 1 Million Hektoliter (916 400 hl).
Die Lagerbestände an Rotwein, die im Vorjahr noch einen neuen Höchststand
verzeichneten, nahmen um 15,5 Prozent auf 1,49 Mill. hl ab. Die Bestände an
Schaumwein gingen nahezu um ein Drittel auf 129 200 hl zurück.
Einen vergleichbar niedrigen Schaumweinbestand gab es zuletzt vor zwei Jahrzehnten.
In der Zusammensetzung der eingelagerten Weinbestände schlägt sich die anhaltende
Vorliebe für rote Weinsorten nieder. Während in der zweiten Hälfte der 80er-Jahre
noch fast zwei Drittel des eingelagerten Weinbestandes auf weiße Sorten entfielen,
betrug der Anteil zum Ende des Weinwirtschaftsjahres 2004 nur noch etwas
über 36 Prozent. Dagegen ist der Anteil der Rotweinbestände mittlerweile auf
beinahe 59 Prozent gestiegen und lag damit das vierte Jahr in Folge über dem
der Weißweinbestände. Besonders markant ist die rasche Zunahme des Rotwei-
nanteils binnen sechs Jahren von weniger als einem Drittel auf weit über die Hälfte.
Der Schaumweinanteil bewegt sich mit 5 Prozent unter dem mehrjährigen Durchschnitt.
Die Weinbestände sind überwiegend bei den heimischen Erzeugern eingelagert.
Während beim Weiß- (92,7 Prozent) und Rotwein (94,5 Prozent) die Einlagerung
beim Erzeuger dominiert, ist der Schaumwein beinahe zur Hälfte (47,2 Prozent)
beim Großhandel eingelagert. Ausländischer Herkunft mit deutlicher Dominanz
der EU-Länder (90 Prozent) sind knapp 6 Prozent (147 700 hl) des Gesamt-
Weinbestandes. Die Weine aus dem Ausland sind fast ausschließlich im Großhandel
eingelagert und setzen sich zu fast 40 Prozent aus Schaumweinen zusammen.





tf; SL-BW

13.10.2004

Deutschland: Marktgerechter Weinherbst 2004 in Baden-Württemberg


Auf den kleinen, aber feinen Jahrgang 2003 folgt mit
knapp 2,7 Millionen Hektoliter Weinmost eine überdurch-
schnittliche Erntemenge.
Wie das Statistische Landesamt aufgrund der Meldungen
seiner Weinbausachverständigen von Ende September/Anfang
Oktober feststellt, wird der Wachstumstand der Reben und
die Güte der Trauben im Landesdurchschnitt mit der Begut-
achtungsziffer 2,2 und damit uneingeschränkt als gut beurteilt.
Mit einer Begutachtungsziffer von 2,6 wird die Traubengüte
lediglich im Weinbaubereich Tauberfranken etwas unter dem
Landesdurchschnitt eingeschätzt.
Die Berichterstatter korrigieren ihre vor Monatsfrist getroffene
Beurteilung damit leicht nach oben und schätzen den Mostertrag
für das Anbaugebiet Baden auf 90 Hektoliter je Hektar (hl/ha; 2003: 75 hl/ha)
und für das Anbaugebiet Württemberg auf 114 hl/ha (2003: 81 hl/ha)
bei wie üblich ausgeprägten regionalen und sortenspezifischen Unterschieden.
Die langjährigen Durchschnittserträge 1994/2003 liegen in Baden mit 79,5 hl/ha
und in Württemberg mit 105,0 hl/ha unter den diesjährigen Erträgen.
Bei dem bisherigen Umfang der Ertragsrebfläche entspräche dies einer
voraussichtlichen Weinmosternte in ganz Baden-Württemberg von
annähernd 2,7 Millionen (Mill.) hl (1,20 Mill. hl Weißmost und 1,45 Mill. hlRotmost),
wovon voraussichtlich knapp 1,4 Mill. hl auf das Anbaugebiet Baden
(837 000 hl Weiß- und 547 000 hl Rotmost) sowie 1,3 Mill. hl auf
das Anbaugebiet Württemberg (366 000 hl Weiß- und 908 000 hl Rotmost)
entfallen würden.




tf; SL-BW

08.10.2004

Deutschland: 22 Uhr; Neue Deutsche Weinkönigin Petra Zimmermann
aus dem Weinanbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer

Heute Abend wurde in Neustadt an der Weinstrasse
die Neue Deutsche Weinkönigin Petra Zimmermann gewählt,
Sie vertritt das Weinanbaugebiet Mosel-Saar-Ruwer und nun
sämtliche Deutsche Weinanbaugebiete.
Petra Zimmermann: "Wein ist für mich Ausdruck von Stil, Eleganz
und Lebensfreude. Mit Wein verbinde ich Geselligkeit und besonders
auch Emotionalität."
Ihr stehen zwei Weinprinzessin zur Seite,
Tina Kiefer aus der Pfalz, "Wein ist für mich eine Säule meines Lebens."
und aus dem Rheingau Nadine Jäger, "Wein ist für mich Lebensfreude
pur und Lebensinhalt."
Viel Erfolg für das kommende Jahr.



tf;

08.10.2004

Welt: Länder-Ranking Erfolgsindex 2004; Standort-Ranking, Deutschland ist Schlusslicht!

Die wirtschaftlich erfolgreichsten Länder:
Irland: 111,1
USA: 103,2
Australien: 101,5
Norwegen: 101,3
Neuseeland: 100,8
Niederlande: 97,4
Österreich: 95,6
Großbritannien: 95,6
Canada: 92,9
Schweden: 91,3
Schweiz: 87,6
Japan: 84,8
Griechenland: 84,0
Portugal: 77,7
Finnland: 77,1
Spanien: 75,1
Italien: 73,6
Frankreich: 73,5

Deutschland: 66,4

Deutschland hat den letzten Platz von 21 Industrienationen!
Das Pro-Kopf-Einkommen mit 27'000€ in Deutschland, ist
international "unteres Mittelfeld".

Wenn die Deutsche Regierung und Gewerkschaften ihre Politik
weiter so eng verteidigen, grundlegender Strukturwandel verhindert,
keine Akzeptanz der weltwirtschaftlichen Zusammenhänge,
verfehlte Energiepolitik, Verfehlter Strukturwandel durch falsche
Subvention, kein Subventionsabbau, Bürokratismus ohne Ende,
dann wird Deutschland zum Armenhaus Europas.
Deutschland braucht ein einfacheres Steuersystem, Reduzierung der Subventionen,
Reduzierung des Bürokatismus, Reduzierung der Lohnnebenkosten
und ein neues Denken was die Weltwirtschaftlichen
Zusammenhänge anbelangt. Politik die träumt hat keine Daseinsberechtigung!
Irland macht es vor, wie Strukturwandel und gezielte Wirtschafts-Politik zur
Blüte von einem Agrarland zu einem modernen offenen Lande werden kann.

Deutschland: US-Handelskammer, Amcham-Präsident Fred Irwin sagte und kritisiert
deutsche Standortfaktoren, wie zu hohe Steuern, ein starres Arbeitsrecht,
hier müsste eine innovationsfreundlicheres Umfeld geschaffen werden,
damit US-Firmen verstärkt wieder in Deutschland investieren würden.


Quelle: tf; Bertelsmann; Die Welt

07.10.2004

Welt: Weltwirtschaft- Boom könnte sich weiter positiv entwickeln,
wenn der positive Asientrend, das weltweite Finanzsystem stabil bleibt,
niedrige Zinsen, wachsende Kauflust in Europa einstellt und nötige Reformen
umgesetzt werden.
Eine Abschwächung des Booms kann durch einen hohen Ölpreis, Rohstoffpreise,
wachsende Immobilienblase, weitere stärkeres US-Leistungsbilanzdefizit und
eine harte Landung der Chinesischen Wirtschaft begünstigt werden.

Wachstum des Bruttoinlandsproduktes im 2. Quartal 2004,
in % gegenüber vergleichbaren Vorjahreszeitraum:

China: 9,6
2004* -
2005* -

Rußland: 7,4
2004* -
2005* -

Brasilien: 5,7
2004* -
2005* -

USA: 4,7
2004* +4,3
2005* +3,4

Japan: 4,2
2004* +4,5
2005* +2,3

Australien: 4,1
2004* +3,6
2005* +3,3

Großbritanien: 3,7
2004* +3,4
2005* +2,7

Schweden: 3,4
2004* +3,0
2005* +2,7

Frankreich: 3,0
2004* +2,4
2005* +2,2

Kanada: 3,0
2004* +3,0
2005* +3,4

Belgien: 2,7
2004* +2,4
2005* + 2,1

Spanien: 2,6
2004* +2,8
2005* +2,8

Dänemark: 2,5
2004* +2,1
2005* +2,3

Deutschland: 2,0
2004* +1,5
2005* +1,7


Eurozone: 2,0
2004* +1,8
2005* +2,0

Schweiz: 2,0
2004* +1,8
2005* + 2,0

Italien: 1,2
2004* +1,2
2005* +1,7

Niederlande: 1,0
2004* +1,3
2005* +1,7

* Prognose

Europa:
Weinkonsum

Die Franzosen bleiben Spitzenreiter beim Weintrinken 48,5 Liter/Kopf,
die Italiener trinken etwas weniger und zwar 47,5 Liter/Kopf und
weit abgeschlagen die Deutschen mit 27,4 Liter/Kopf.

tf; Economist, Die Welt, IWF, Datamonitor

04.10.2004

Deutschland: 2004 in Baden-Württemberg wieder größere Weinmosternte in Aussicht


Weinmostmenge könnte 600.000 Hektoliter mehr als im Vorjahr 03 betragen.
Die Weinbausachverständigen des Statistischen Landesamtes beurteilten
Ende August/Anfang September den Rebstand im Landesdurchschnitt als
gut (Begutachtungsziffer 2,4; Skala von 1,0 bis 5,0). Lediglich in den
südbadischen Weinbaubereichen Markgräflerland (2,7) und Tuniberg (2,8)
fallen die Einschätzungen aufgrund der Unwetter von Anfang Juli mit Hagelschlag
und Starkregen deutlich zurückhaltender aus.
Der Witterungsverlauf in den zurückliegenden Augustwochen ließ sowohl in
punkto Sonnenschein als auch bei Niederschlägen einige Wünsche offen.
Verbreitet wird deshalb gegenüber einem Normaljahr von einem Vegetations-
rückstand in der Größenordnung von 10 bis 14 Tagen berichtet.
Die Rebanlagen befinden sich aber dennoch überwiegend in gutem Zustand.
Die ersten Mengenschätzungen des Statistischen Landesamtes signalisieren
zum Stand Ende August für das Anbaugebiet Baden einen möglichen Mostertrag
von rund 85 Hektoliter je Hektar (hl/ha) und für Württemberg von ca. 110 hl/ha,
bei allerdings ausgeprägten regionalen und sortenspezifischen Unterschieden.
Bei dem bisherigen Umfang der Ertragsrebfläche entspräche dies einer voraus-
sichtlichen Weinmosternte im Land von 2,5 bis 2,6 Millionen hl (1,15 Mill. hl Weiß-
und knapp 1,41 Mill. hl Rotmost). Im Vorjahr waren infolge der extremen Sommer-
trockenheit nur knapp 2 Mill. hl Weinmost (ohne Abstichverluste und Selbstbehalt
der Erzeugerbetriebe), davon 908.000 hl Weiß- und 1,06 Mill. hl Rotmost,
geherbstet worden.
Von der diesjährigen Weinmosternte entfallen nach derzeitigem Stand voraussichtlich
1,3 Mill. hl auf das Anbaugebiet Baden sowie reichlich 1,2 Mill. hl auf Württemberg.
Inwiefern diese prognostizierten Schätzwerte letztendlich aber auch realisiert werden,
hängt abgesehen vom Witterungsverlauf bis zur Lese entscheidend vom Umfang noch
ausstehender ertragsreduzierender Maßnahmen ab, wie sie bereits jetzt von zahlreichen
Winzer- (Weingärtner-)genossenschaften empfohlen werden. Beiden Faktoren kommt
zudem im Hinblick auf die angestrebte Qualität im Fass ausschlaggebende Bedeutung zu.


tf; SL-BW

21.09.2004

Deutschland: Schloss Wachenheim hat in 2003 /04 Gewinnsprung von 3,5 Mio.€ gemacht

Schloss Wachenheim hat nach der Aufgabe unrentabler Produkte
einen Gewinnsprung in 2003/04 gemacht.
Auch für das laufende Geschäftsjahr2004/05 wird
ein dickes
Gewinnplus erwartet.

Im Geschäftsjahr 2003/04 (bis Juni 04) stieg der Gewinn
gegenüber dem Vohrjahr um 3,5 Mio. € auf 5,3 Mio. €.
Der Umsatz ging, nach dem Ausstieg aus dem polnischen Wodk-Geschäft,
wie erwartet, um 33,7Mio. € auf 370,1 Mio.€ zurück.
Für das laufende Geschäftsjahr 2004/05 wird ein Umsatz von 300 Mio.€
und ein verdoppelter von zehn Mio. € angestrebt.



tf; vgl. Die Welt

13.09.2004

Schweiz: Auf dem Weg zum AOC-Eintrag für "Emmentaler"

"Emmentaler" kann in der Schweiz als geschützte Ursprungsbezeichnung (GUB/AOC)
eingetragen werden. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat alle Einsprachen
gegen die Eintragung abgewiesen. Das BLW schützt mit seinem Entscheid die Tradition
und die Qualität dieses weltweit bekannten Schweizer Käses und schafft Transparenz
über Herkunft und Produktionsmethode. "Emmentaler" ist das wichtigste
landwirtschaftliche Exportprodukt der Schweiz.

Sur la voie vers l'enregistrement de l'AOC "Emmentaler"

"Emmentaler" peut être enregistré en Suisse comme appellation
d'origine contrôlée (AOC). L'Office fédéral de l'agriculture (OFAG)
a rejeté toutes les oppositions qui lui avaient été adressées.
Par sa décision, l'OFAG protège la tradition et la qualité de
ce fromage suisse de renommée mondiale et il établit la
transparence sur l'origine et la méthode de production. "Emmentaler"
est le principal produit agricole d'exportation de Suisse.

Prossima la registrazione della DOC "Emmentaler"

In Svizzera il nome "Emmentaler" può venir registrato come denominazione
di origine protetta (DOP/DOC). L'Ufficio federale dell'agricoltura (UFAG)
ha infatti respinto tutte le opposizioni alla registrazione. Con la sua decisione,
l'UFAG tutela la tradizione e la qualità di questo formaggio svizzero conosciuto
a livello mondiale, garantendo la dovuta trasparenza sulla provenienza e sul
metodo di fabbricazione dell'Emmentaler, il principale prodotto agricolo
svizzero d'esportazione.



tf; BLW

30.08.2004

Österreich/Austria: Mayr-Melnhof weltgrößter Hersteller von Recyclingkartons
legt Quartalszahlen vor.

Mayr-Melnhof weltgrößter Hersteller von Recyclingkartons und führender
europäischer Faltschachtelproduzent will sein Wachstum der vergangenen
Jahre vortsetzen.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2004 erzielte der Konzern im Vergleich
zum Vorjahresquartal einen Umsatzzuwachs von 7,8% auf 367 Mio. Euro.
Auf die Hauptsparte Karton entfällt die Hälfte des Umsatzes und 59%
des operativen Ertrages.
Das Sortiment konzentriert sich auf den Einsatzschwerpunkt Lebensmittelbereich.
Beim Gewinn je Aktie konnte das Unternehmen um 17% auf 2,37 Euro zulegen.


tf;

27.08.2004

Deutschland: Schwarzfäule bedroht die Weinernte nun auch in Deutschland


Schwarzfäule, ein Pilz, der meist in den Steillagen vorkommt,
hat sich in Deutschland im August stark ausgebreitet.
In einigen Lagen sind 100% der Reben befallen und
fast die Hälfte der Beeren vernichtet -"vertrocknet".
Hauptsächlich betroffen sind die Anbaugebiete
Mosel-Saar-Ruwer, Mittelrhein und Nahe.
Diese Art von Pils-Krankheit ist bisher nur in
Italien und Frankreich aufgetreten.

Übergreifendes Arbeiten der BBA und den
Kollegen in Italien und Frankreich bietet sich
hier an, es macht keinen Sinn, wenn die BBA mit
eigenen Versuchen und Forschungen anfängt!
Europaweites zusammenarbeiten ist hier gefragt!


Handelsmarken auf dem Vormarsch

Handelsmarken, wie bei Nudeln, Waschmittel und Marmelade,
werden immer beliebter, welche von Rewe, Aldi, Lidl, Plus und etc.
in ihren Discounterläden angeboten werden.
Markenprodukte lässt schon jeder zweite Kunde links liegen,
es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich dieses auch
verstärkt auf dem Weinmarkt durchsetzen wird.



tf;

17.08.2004

Deutschland: 90% der gefragten KMU wollen Kapazitäten ins Ausland verlegen !

Standort Deutschland

Deutsche Industrieunternehmen wollen ihre Produktionsstätten
zunehmend ins Ausland verlagern.
Vor allem kleine u. mittelständische Unternehmen (KMU) stehen
an der Schwelle zur Internationalisierung.
Der Umfrage zufolge planen 71% der KMU, binnen 5 Jahre
im Ausland zu produzieren oder die Produktion dort auszuweiten.
Insgesamt sind bereits die meisten der befragten Unternehmen
international aufgestellt, nur 17% produzieren ausschliesslich
"noch" in Deutschland.

Was dies für die Kaufkraft der Deutschen bedeutet ist wohl
in nächster Zeit sichtlich zu erkennen, steigende Arbeitslosigkeit
geringere Kaufkraft höhere Verschuldung des Staates und der
Haushalte sowie geringere Bereitschaft mehr Geld für Waren
aus zu geben. Dies drückt auf das Preisniveau der Produzenten
auch auf die Weinpreise. Daraus entstehen wird, für die Unternehmen,
die nicht ins Ausland können, da ihr Produktionsmittel an das
Land gebunden sind, eine Kostenfalle, steigende Kosten verbunden
mit geringeren Erträgen!, was das heisst weiss wohl jeder Unternehmer!!!



tf; THA;

16.08.2004

Deutschland: Guter Traubenansatz in Württemberg und Baden

Rebstöcke im Markgräflerland durch Starkregen und Hagelschlag geschädigt
Reichlich Sonne und wenig Niederschläge kennzeichneten das Wettergeschehen
in den zurückliegenden Wochen.
Die Entwicklung der Reben hat sich dadurch etwas verlangsamt.
Gebietsweise leiden vor allem jüngere Anlagen infolge des noch nicht voll
ausgebildeten Wurzelsystems unter Wassermangel.
Wie das Statistische Landesamt aufgrund der Einschätzungen seiner Weinbausachverständigen
von Ende Juli/Anfang August feststellt, präsentieren sich die Rebstöcke
im Landesdurchschnitt dennoch weiterhin als zufrieden stellend bis gut (Begutachtungsziffer: 2,3).
Jedoch waren insbesondere im Markgräflerland Anfang Juli erhebliche Unwetterschäden infolge
Starkregens und Hagel zu verzeichnen.
Die Beurteilung des Rebstandes fiel dort mit der Begutachtungsziffer 2,7 deshalb deutlich
zurückhaltender aus als noch vor Monatsfrist (2,2).
Am Kaiserstuhl und im Weinbaubereich Württembergisches Unterland (Begutachtungsziffern: 2,1 bzw. 2,2)
werden die Ertragsaussichten am optimistischsten eingeschätzt.
In den übrigen Weinbaubereichen entlang des Neckars und des Rheins liegen die Begutachtungsziffern
bei 2,3 und 2,4 (Skala von 1,0 für weit besser als normal und 5,0).
Verrieselungsschäden waren landesweit mit Ausnahme des Markgräflerlandes kaum zu verzeichnen.
Der Traubenansatz wird in acht von zehn Weinbergen des Landes als gut, in den übrigen bis auf wenige
Ausnahmen als zufrieden stellend bezeichnet.

tf; Statiatisches Landesamt

05.08.2004

Deutschland /Frankreich /Welt:

Weinanbaugebiet Bordeaux und Weinhandelshäuser treten gemeinsam auf

Allan Sichel und Alain Vironneau entkorkten gemeinsam eine Flasche aus dem Bordeaux
Allan Sichel Präsident der Weinhandelshäuser und Alain Vironneau Präsident
des Verbandes der Produzenten in Bordeaux versuchen durch solche Aktionen
dem Nationalgut der Franzosen, dem Wein, medienwirksame Aufmerksamkeit
zu schenken.
Grund für diese Aktion sind fallende Preise auf dem französischen Weinmarkt,
besonders für Bordeauxweine, zumal die Ernte 2004 mengenmäßig groß ausfallen
wird. Die Weinproduzenten müssen Platz schaffen, dies drückt auf die Preise.
Der Kurs für ein 900 Liter Fass liegt bereits schon bei 800 €, jedes Fass, das unter
€ 1000 verkauft wird zwingt die Produzenten dazu ihre Investitionen zu verschieben,
da kein Überschuss erwirtschaftet werden kann.
Bleiben die Preise so niedrig, so werden wohl einige Produzenten Pleite gehen.


Verbraucherpreisentwicklung bei deutschem Qualitätswein mit Prädikat in €/Liter:
2003: 4,56
2002: 4,51
2001: 4,24
2000: 4,29
1999: 4,11
1998: 4,01
1997: 4,40
1996: 4,69
1995: 4,09
1994: 4,24
1993: 4,05
1992: 3,88
1991: 3,68
1990: 3,57
1989: 3,55
1988: 3,59
1987: 3,53

Edle Tropfen können auch für Anleger in Aktien und Fonds interessant sein.
Die HVB Luxembourg kauft für Investoren ihres Vinum Prestige II vorrangig
hochpreisige Bordeauxweine direkt im Anbaugebiet ein, die Weine werden
jedoch erst im Jahre 2012 den Investoren ausgeliefert.
Weitere Möglichkeiten sind Weinaktien wie Hawesko oderFonds wie Orange Wine Fund,
Hawesko ist durch seine gut ausgebaute Vertriebsstruktur "Jacques' Wein-Depot" bekannt.

02.08.2004

Deutschland:

Discounter verlieren an Dynamik.

Das Wachstum von Discount-Märkten wie Aldi und Lidl hat sich deutlich
abgeschwächt.
Nach Zuwachsraten, die im Jahr 2002 bei 10,4% waren, lag das
Umsatzplus 2003 nur noch bei 5,8%.
Aldi hatte 2002 11,9% und 2003 nur noch 3%.

14.07.2004

Frankreich:

Absatzkrise der französischen Winzer lässt manche Winzer um ihre Existenz bangen.
Frankreichs Weinbranche steht vor neuen Herausforderungen.
Frankreich hat ca. 200.000 Betriebe mit rund insgesamt 900.000 ha Anbaufläche und
ca. 300.000 Angestellten.

Der Jahresumsatz der französischen Betriebe beträgt rund 17 Mrd. Euro.

Frankreich, wie auch die übrigen Weinproduzenten in Europa haben das Problem
steigende Kosten und zu niedrige Verkaufspreise für ihren Wein.
Frankreich Weinbranche hat zusätzlich das Problem in einer strukturellen Krise zu stehen, so
René Renou, Präsident des für die Herkunftsbezeichnung zuständigen Institut national des
appellations d'origine (Inao).

Frankreichs Landwirtschaftsminister Hervé Gaymard hat deshalb für den 21.07.04 die Branchenvertreter
zu einem runden Tisch geladen.
Es gibt eine weltweite Überproduktion von 40 Mio. Hektoliter jährlich.
Frankreich hat ständig seine Anbauflächen vergrössert.
Frankreich muss mit sinkenden Absatzzahlen kämpfen.
Frankreichs Jugend zieht Bier und nichtalkoholische Getränke dem Wein vor.
Frankreichs Pro Kopf Konsum sank in den letzten 40 Jahren um ca. 40%.
Frankreichs Export hat zusätzliche Konkurrenz aus Australien, Südafrika, Kalifornien oder Chile bekommen mit guter Qualität
und entsprechenden Preisen.
Der französische Weltmarktanteil in Wein ging binnen 4 Jahren um 5% von 25% auf 20% zurück.
Das französische Weinangebot ist unübersichtlich, der Kunde hat unter 467 französischen Herkunftsgebieten
(Appellation d'origine contrôlée, AOC) und 130 Landweinen zu entscheiden. Der Kunde ist hiermit überfordert.

Tendenz wird wohl dahin gehend sein, dass Frankreich auf einfache Sortenbezeichnungen zurückgreifen wird, was bisher durch
die AOC-Vorschrift verboten ist.
Deshalb wird die Inao jetzt ein Reformprojekt vorstellen, das Erste seit 1935.

Es sollen zwei verschiedene AOC-Kategorien nach dem Vorbild Italiens geschaffen werden.
Eine Kategorie wird hochwertigen Weinen vorbehalten bleiben, die strengen Regeln unterliegen, die andere Kategorie wird
für einfache Weine bestimmt sein,
es soll dabei auch den Winzern mehr Spielraum bei der Herkunft und Angaben auf den Etiketten bieten.

Der Fachverband von Bordeaux CIVB greift zur restriktiven Massnahmen und bestimmt, dass alles was über den Ertrag
von 50 Hektoliter pro Hektar liegt, soll im Weinkeller bleiben, bis sich die Preise wieder erholen und steigen.

Denn Spitzenweine werden immer teurer und der Rest stürtz vom Preis her ab, 750 Euro pro 900 Liter Fass.
In Bordeaux werden jährlich rund 1 Mio. Hektoliter zuviel produziert, deshalb denkt man hier darüber nach ob Weinstöcke heraus
gerissen werden sollen, um so den Ertrag zu senken. Damit erhofft man eine deutliche Abgrenzung zu den einfacheren Weinen
zu schaffen.
Der gesamtfranzösische Fachverband Onivins will diese bordelaise Massnahmen nun landesweit als Vorbild nehmen.
Zusätzlich will die Weinbranche mit außergewöhnlichen Aktionen wie dem "Bordeaux-Bag" den Konsum in der französischen Heimat
ankurbeln. In diese länglichen Plastiktüte lassen sich angebrochene, wieder verkorkte Flaschen verstauen.


Deutschland:

Deutscher Handel fordert Internationale Food- Standarts (IFS).
Die am 01.01.2005 in Kraft tretende EU-Basis-Verordnung zur Rückverfolgbarkeit der Produktion von Lebensmittel
macht die Absicherung der Wein-Produktion durch moderne Qualitätsmanagement-Systeme
zu einem zentralen Thema der nächsten Jahre für die Weinerzeuger weltweit.
Die deutschen Handelsunternehmen haben verbindliche Anforderungen an das Qualitätsmanagement ihrer Lebensmittellieferanten durch
Einführung eines gemeinsamen Standards, des International Food Standart (IFS), formuliert.
Es soll einerseits den ständigen Optimierungsprozess in Lebensmittel produzierenden Betrieben sicherstellen
sowie ein Benchmarking-System zur Lieferantenauswahl ermöglichen.

Eine zentrale Rolle sollen dabei das transparente Qualitätsmanagement und der Aspekt der Lebensmittelsicherheit haben.

Die Zertifizierung nach IFS wird in Zukunft vom deutschen Einzelhandel als Vorbedingung zur Listung vorausgesetzt.


tf, 14.07.2004, Die Welt

30.06.2004

Deutschland:

Karstadt-Quelle
Kooperation mit Rewe perfekt.
Die Handelskonzerne Karstadt-Quelle und Rewe haben ihre Streitpunkte bei der vereinbarten Lebnesmittel -Kooperation
beigelegt.
Ab Anfang 2005 werden die Unternehmen die Lebensmittelabteilungen in 72 Karstadthäuser mit rund 3.700 Mitarbeitern
gemeinsam betreiben.
An dem Joint Venture ist Karstadt zu 74,9% und Rewe mit 25,1% beteiligt.
Bisher hatte Edeka die Lebensmittelabteilungen von Karstadt beliefert, dieser Vertrag läuft jedoch bis zum Ende des Jahres aus.


Spar
Neuer Vorstand soll die Sanierung der Handelskette Spar vorantreiben.
Stephan Schelo übernimmt ab Donnerstag 01.07.2004 den Vorstandsvorsitz der Spar Handels AG.
Neuer Finanzvorstand wird Tim Friedrich Ley, das Ressort Personal wird Mathias Stadel übernehmen.
Die Sanierung, welche durch Fritz Amman vorangetrieben wurde ist weitestgehend abgeschlossen.
Spar setzt nun auf Discounter und Großhandel.
Spar zählt mit einem Umsatz von rund 6,8 Mrd. Euro und mehr als 33. 000 Mitarbeitern zu den zehn größten Lebensmittel-Einzelhändlern in Deutschland.
siehe hierzu auch die Übersicht der deutschen Lebensmittelhändler vom 18.06.2004.



tf, 30.06.2004, Die Welt

22.06.2004

Deutschland: Henkel & Söhnlein (Oetker-Konzern)

Die Trennung von Energy-Drink "Red Bull" und ein schrumpfender Sektmarkt in Deutschland
haben den Umsatz der Wiesbadener Sektkellerei Henkel & Söhnlein, welche zum Oetker-Konzern gehört,
einbrechen lassen.
Der Umsatz fiel 2003 von 624 Mio. Euro auf 474 Mio. Euro.
Der Absatz von 0,75 l Flaschen sank um 19% auf 212,3 Mio.;
Der Sektverkauf sank um 6,7% auf 118,2 Mio. Flaschen.



tf, 22.06.2004, Die Welt

18.06.2004

Deutschland:

Baden-Württemberg:

Liebhaber guter feiner Weine dürfen sich auf einen guten Jahrgang 2004 freuen.
Anfang Juni wurde das Reben-Wachstum mit der Begutachtungsziffer 2,2 auf der von 1,0 (am besten)
bis 5,0 (am schlechtstten) reichenden Bewertungsskala beurteilt.
2003 und im Zehnjahresdurchschnitt wurde
das Reben-Wachstum mit jeweils 2,4 bewertet.
Beurteilte Weinbauregion Bodensee wird mit 1,9 ;
Remstal-Stuttgart, Unterland, Tauberfranken und Marktgräflerland 2,1;
Kaiserstuhl, Ortenau und Kocher-Jagst-Tauber 2,2;
Badische Bergstrasse, Kraichgau, Tuniberg Breisgau 2,3;

Die Weingärtner halten die diesjährige Winterfreuchte und bisherigen Niederschläge für zu gering
an.
Die Temperaturen werden als normal betrachtet.

Lebensmitteldiscounter eröffnen Preisschlacht

Lebensmitteldiscounter in Deutschland wie Aldi, Lidl versuchen über die Preisschiene, Preissenkungen von bis zu 24% bei 30 Artikeln von 600, mehr Rendite zu erwirtschaften.
Starke Umsatzzuwächse sind zur Zeit kaum möglich, Expantion durch neue Filialen bringen nur begrenzt Umsatzzuwächse.
Konsequenz für die Zulieferer ist der Zusammenschluss von grösseren Produktionseinheiten. Marken werden noch eher
an den Umsätzen beteiligt sein, da der Kunde Markenartikel weiterhin nachfragen wird, dagegen werden die Billiganbieter von Label freien Marken
es wesentlich schwerer haben sich bei den Discountern zu halten, da diese austauschbarer sind und ihre Gewinnschwelle fast bei Null ist.
Auch hier wird sich wie in der Gesellschaftsstruktur eine Trennung vollziehen, von den Marken-Artikeln bis hin zu Billig-Artikeln, dass Mittelfeld
wird über lange Sicht hin verschwinden.
Tendenz bei den Discountern wird auch sein, dass sie europaweit zentral einkaufen, Osteuropa hat hierbei gute Chancen eine zukünftige
zentrale Rolle zu spielen.

Die grössten deutschen Lebensmittelhändler 2003 in Deutschland mit einem Gesamtumsatz von 147,5 Mrd. Euro

Marktanteil in %:
Edeka/AVA-Gruppe: 16,6
Rewe-Gruppe: 14,4
Aldi-Gruppe: 13,0
Schwarz-Gruppe (Lidl/Kaufland): 11,7
Metro-Gruppe (Extra, Real; Kaufhof): 9,7
Spar AG: 5,7
Tengelmann-Gruppe: 5,3
Lekkerland-Tobaccoland: 4,5
Schlecker: 3,6
Dohle-Gruppe: 1,6
Übrigen: 14,0


Welt
Entwicklungsländer wollen ihre Zölle im Süd-Süd-Handel senken.
Auf der 11-ten UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad) wollen 44 Staaten das
"Globale System von Handelspräferenzen unter Entwicklungsländern"
von 1989 wieder beleben.
Industrienationen sind nicht daran beteiligt.
Der Handel zwischen Entwicklungsländern macht heute rund 12% des Welthandels aus.

tf, 18.06.2004, Statistisches Landesamt Stgt.; GFK, Eurodata; Statistisches Bundesamt

27.05.2004

Deutschland: Konsumklima-Index im Mai gesunken

Der monatlich von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erhobe Konsumklima-Index ist maßgeblich wegen der gestiegenen
Benzinpreise im Mai auf 4.5 Punkte gefallen, im April waren es 4.7. Weitere Gründe sind die hohe Arbeitslosigkeit, neue Milliardenlöcher im Bundesetat und
weitere Subventionskürzungen.
Der private Konsum wird wohl auch dieses Jahr als Konjunkturmotor ausfallen!
Was dies für den Einzelhandel bedeutet, auch für die Weinbranche, kann sich jeder ausrechnen.
Weitere Umsatzeinbrüche und harte Preisverhandlungen werden folgen.
Es fehlt dieser Regierung eine klare Vision wohin sie möchte und vor allem Taten die realistisch sind, vor allem
ist des der Bürokratismus der Deutschland hemmt. Eine gesellschaft, Politik, die in dieser Situation steht hat zwei
Möglichkeiten, da sie sich in der Reifephase bzw. Wendephase befindet:
1. Sie schafft es durch Reorganisation auf einer höheren Ebene der Pionierphase bzw. Wachstumsphase zu kommen, was für Deutschland wünschenswert wäre,
als ein sogenannter Turn-round oder aber
2. Sie wird untergehen in der Betriebswirtschaft wäre dies die Insolvenz etc.


tf, 27.05.2004, GfK

12.05.2004

Deutschland: INTERVITIS INTERFRUCTA 2004 - Stuttgart

Die Firma KMK Gesellschaft für Softwareentwicklung mbH aus Ettlingen, hat den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg
durch Ministerpräsident Erwin Teufel am 11.05.2005 erhalten.
KMK vertreibt auch das innovative Produkt GIS für den Produktionsnachweis.

Dieses Jahr sind auf der Intervitis Interfructa 580 Austeller auf dem Killesberg vertreten, es werden über 50 000 Experten
aus dem Bereich Kellerwirtschaft, Weinbau und Vertrieb erwartet.

Discount - Wein immer beliebter, jede zweite Flasche Wein wird in Deutschland inzwischen beim Discounter gekauft, das sind
rund 8 Mio. Hektoliter Wein pro Jahr.

EU: Basel II wird Ende 2006 in Kraft treten

Basel II tritt Ende 2006 in Kraft. Kreditvergabe wird dadurch anderst geregelt.
Unternehmen mit guter Bonität werden dadurch eher günstige Kredite (Zinsen) erhalten, dagegen werden Unternehmen mit
weniger guter Bonität weniger günstige Kredite erhalten.

Basel II besteht aus 3 Säulen:
1. Säule regelt die Berechnung für Mindestkapitalanforderung für Bankrisiken bei der Kreditvergabe;
2. Säule regelt, wie die Banken selbst geprüft werden, Risikobewertung;
3. Säule zielt auf eine bessere Marktdisziplin, wonach die Banken transparenter agieren und die Kriterien für ihre Risikovorsorge
offen legen sollen.

tf, 12.05.2004

28.04.2004

Welt: Opec will Ölpreis zwischen 32 US$ und 34 US$ pro Barrel festlegen, weltweites Wirtschafts-
wachstum könnte dadurch gestoppt werden.
Bei jeder Wirtschaftsrezession der letzten 30 Jahren waren übermässig steigende Ölpreise mitverantwortlich.
Auch das BIP-Wachstum der Wirtschaftsläder ist abhängig vom Ölpreis.
Bei der Preisannahme von 35 US$ pro BArrel ergeben sich folgende Auswirkungen auf das BIP:
USA: 35 US$ pro Barrel BIP -0,35%
Japan: 35 US$ pro Barrel BIP -0,42%
Deutschland: 35 US$ pro Barrel BIP -0,38%
Frankreich: 35 US$ pro Barrel BIP -0,43%
Italien: 35 US$ pro Barrel BIP -0,43%
Großbritannien: 35 US$ pro Barrel BIP +0,18%
China: 35 US$ pro Barrel BIP -0,5%

Europa: EU wird die Handelshürden gegenüber Russland senken. Die Handels- und Grundlagenabkommen zwischen Russland und der EU
werden auch auf die neuen EU-Beitrittsmitglieder ausgedehnt.

Deutschland: Euler Hermes Kreditversicherer in Deutschland, erwartet für 2004 insgesamt mehr als 40'500 Pleiten in Deutschland
Der Vorderungsausfall beläuft sich dabei auf rund 33 Mrd. Euro. Der Strukturwandel ist in Deutschland noch lange nicht abgeschlossen,
dies zeigt sich an der Höhe der Insolvenzen die in Deutschland immer noch Höchststände haben. Hauptsächlich davon betroffen
sind das Baugewerbe, Industrie, Dienstleistungen und Handel.
Um die Verluste zu senken, werden strenge Auswahlverfahren bei der Neu-Kreditvergabe getroffen und bei Neuverhandlungen von
bestehenden Krediten. Basel II zeigt seine Wirkung.

Deutschland: Alkopops Spirituosen-Industrie erwägtVerfassungsklage in Karlsruhe wegen Ungleichbehandlung / Gleichheitsgrundsatz
des Grundgesetzes, da Alkopops auf Basis von Bier mit zum Teil höherem Alkoholanteil von der Sondersteuer ausgenommen sind.

Europa:
Arbeitslosenquote in % 2004/2005

Deutschland: 9,4/9,2
Frankreich: 9,5/9,3
Italien: 8,4/8,2
Spanien: 11,1/10,9
Niederlande: 4,4/4,4
Belgien: 8,3/8,1
Österreich: 4,5/4,4
Finnland: 8,9/8,8
Griechenland: 8,8/8,6
Portugal: 7,0/7,0
Irland: 4,5/4,4
Luxemburg: 3,9/3,7
Euroraum: 8,8/8,6
Großbritannien: 4,9/4,8
Schweden: 5,9/5,7
Dänemark: 5,9/5,6
EU15: 8,0/7,9
Polen: 18,8/18,5
Tschechien: 8,3/8,0
Ungarn: 5,9/5,9
Slowakei: 16,6/16,2
Slowenien: 6,4/6,2
Litauen: 11,4/11,0
Zypern: 5,0/4,5
Lettland: 10,4/10,1
Estland: 9,3/9,1
Malta: 8,8/8,5
Beitrittsländer: 14,1/13,8
EU25: 9,0/8,8


tf, 28.04.2004, Die Welt,
Frühjahrsgutachten
Europa:
Bruttoinlandspeodukt BIP veränderung gegenüber dem Vorjahr in % 2004/2005

Deutschland: 1,5/1,5
Frankreich: 1,5/2,0
Italien: 1,2/1,7
Spanien: 2,8/3,2
Niederlande: 0,7/1,7
Belgien: 1,9/2,6
Österreich: 1,8/2,6
Finnland: 2,4/3,2
Griechenland: 4,5/3,5
Portugal: 0,6/1,6
Irland: 3,3/4,0
Luxemburg: 2,0/3,0
Euroraum: 1,6/2,0
Großbritannien: 3,2/2,8
Schweden: 2,4/2,6
Dänemark: 1,6/2,2
EU15: 1,9/2,2
Polen: 4,3/4,3
Tschechien: 3,0/3,5
Ungarn: 3,2/3,5
Slowakei: 4,4/4,5
Slowenien: 3,0/3,5
Litauen: 9,0/7,5
Zypern: 3,5/3,8
Lettland: 6,7/6,0
Estland: 5,5/5,0
Malta: 1,8/2,0
Beitrittsländer: 4,0/4,1
EU25: 2,0/2,3


tf, 28.04.2004, Die Welt, Frühjahrsgutachten
21.04.2004

Deutschland:

Rotkäppchen-Mumm erzielt 2003 einen Umsatzrekord

Deutschlands grösster Sekthersteller Rotkäppchen-Mumm hat 2003 mit 340,5 Mio. EUR (plus 8,2%)
einen Rekordumsatz erzielt. Der Marktanteil liegt jetzt 31,2%.
Das Unternehmen ist Marktführer in Deutschland.

tf, 21.04.2004

06.04.2004

Italien: 38. Vinitaly Verona 1-5. April 2004:

Erste Eindrücke aus Verona von der 38. Vinitaly; Es zeigt sich, dass die italienischen Weinproduzenten,
auch in diesem Jahr, sehr gute Weine zum Verkosten dem Fachpublikum anbieten konnten.
Verstärkt war festzustellen, dass auch "kleinere Weinproduzenten" sehr gute, saubere, klare und
volumige Weine präsentieren konnten.
Italienische Weinproduzenten konnten auch in diesem Jahr mit guter Qualität den Standart halten,
zum Teil übertrafen die Erwartungen.
Mit dieser Qualität von Weinen wird Italien sicherlich auch dieses Jahr weitere Marktanteile in Deutschland und
in der Welt erobern.
Die Messepräsentation war sicher sehr gut gelungen, es zeigt sich doch, dass Wein und Kultur untrennbar sind,
sei es in kulinarischer Hinsicht oder wie man mit dem Kunden umgeht.


Trentino Käse und Wein -Ausstellung und Verkostung; La Casolara Fiera dei Formaggi delle alpi 2-4. April 2004 Trentino

Die Vielfalt an guten, würzigen, speziellen und geschmacksvollen Käsesorten ist überwältigend, dazu
noch die passenden Weine verkosten und alles ist gesagt..... abends dann in typischen Trentiner Lokalen
die typischen Trentiner Gerichte mit den im Trentino angebauten Weinen und Käsegerichte verkostet runden
den Tag angenehm ab.
Es ist interessant, wie Käse aus der Region mit den Weinen aus der angebauten Region harmonieren
und dabei ihren Charakter voll zur Geltung bringen, es zeigt sich eben doch, dass die natürliche Verbundenheit
auch in diesem Bereich besteht.

tf, 06.04.2004

31.03.2004

Deutschland: Württemberg Vaihinger Weinmesse "Vaihinger Löwen 2004"
191 Weine kokurrieren um den zwölften Lembergerpreis
in Vaihingen an der Enz / Württemberg. Schon Theodor Heuss (1. Bundespräsident) trank gerne den Lemberger.
Die Sieger des einzigen Lembergerpreises in Deutschland werden am Sonntag
den 04.04.2004 um 11 Uhr in der Aula des Jugenddorfes Schloss Kaltenstein
in Vaihingen bekannt gegeben.
Bis 18 Uhr kann dann das Publikum die Siegertropfen verkosten.

German Trade Tasting - Weinmesse in London- hat begonnen, Württemberger Weinproduzenten, auch unter dem Slogen
"Southern Sunshine States" bekannt, versuchen durch Exporte nach England eine neue Marktoffensive zu starten.
Sorten wie Riesling, Lemberger und Schwarzriesling sind zur Verkostung angesagt.

Krones Getränkeabfüllanlagen Hersteller hat einen Umsatz- und Gewinnrekord 2003 erreicht.
Das Ergebnis nach Steuern kletterte um 3,1% auf 60,4 Mio. Euro.
Auftragseingänge nahmen um 1,4 Mrd. Euro zu. Die gute Bilanz ist aber auch auf die Konkurrenzübernahme
von Kosme zurückzuführen.

Die ist eine Möglichkeit der Umsatzsteigerung, wenn in Deutschland die Nassproduzenten durch Fusionen zurückgehen,
müssen andere Märkte, Kooperationen oder Zukäufe die Marktreduzierung auffangen.

tf, 31.03.2004

22.03.2004

Spanien: Sherry und Brandy-Produzent Osbborne -bekannt auch durch die schwarze Stierreklame in Spanien-
erweitert sein Unternehmen und wird zukünftig auch Wein auf 1.000 ha produzieren und
er möchte Europas größter Winzer werden.
Firmensitz wird El Puerto de Santa Maria sein.
Das neue Weingut wird in Malpica de Tajo, mitten in Spaniens klassischer Weinregion
Kastilien-La Mancha, liegen.
Es werden insgsamt 120 Mio. Euro in das Weingut investiert.

11.03.2004 Deutschland: Banken drehen, vor allem den Kleinunternehmen, Mittelständler, den Geldhahn zu. KfW -Studie
Basel II zeigt schon jetzt seine Wirkungen.
Die Deutschen Unternehmer stehen vor dramatischen Finanzierungsproblemen,
43% der Unternehmer klagen über schlechtere Finanzierungsbedingungen.
Die restriktive Kreditvergabepraxis der Banken wird den wirtschaftlichen Aufschwung
behindern, wenn er denn überhaupt in Deutschland kommt! Arbeitslosigkeit, Vorsorge für das Alter
Höhere Lebenshaltungskosten, Arbeitskosten, Bürokratismus als solches etc. sprechen dagegen,
zumindest in Deutschland!
Ohne Investitionen kein Aufschwung und ohne Kapital keine Investitionen, die Banken sägen
an ihrem eigenen Ast, auf dem sie sitzen!

schon 12% der Unternehmen in Deutschland bekommen überhaupt keinen Kredit mehr!
Grund dafür, die Risikoüberprüfung des Unternehmens lohnt sich für die Banken nicht!

Unternehmen/Bereiche, die 2003 Schwierigkeiten hatten Kredite zu bekommen:

Bau: 58%
Einzelhandel: 46,9%
Dienstleistungen: 44,3%
Groß- und Außenhandel: 41,6%
Verarbeitendes Gewerbe: 41,1%

Alle Unternehmen/Bereiche: 43,2%


USA-Handelsdefizit auf Rekordhöhe; US-Außenhandelsdefizit ist auf 43,1 Mrd US$ gestiegen.
Import von Gütern u. Dienstleistungen stieg auf 132 Mrd. US$, zweithöchste Stand in der US-Geschichte.
Als Hauptursache gilt das ausufernde US-Staatsdefizit und somit auch Hauptursache für die US$-Schwäche
und Eurostärke.

Quelle: KfW, Die Welt, tf
10.03.2004

Deutschland: Volksbanken haben bei jeder 10-ten Bank Probleme,
Jede zehnte der rund 1.390 Genossenschaftsbanken in Deutschland ist ein Problemfall.
Konsolidierung und Personalabbau wird die Folge sein, die Kostenbelastung Cost-Income-Ratio
2003 bei 73 musst gedrückt werden. Die Zahl der Genossenschaftsbanken soll innerhalb
der nächsten 3-4 Jahre auf 800 bis 1000 Institute zurückgehen.

09.03.2004

Deutschland: Einzelhandel streichte 50.000 Arbeitsplätze 2003, weder für 2004 noch 2005 erwartet
der Einzelhandel in Deutschland einen nachhaltigen Aufschwung beim Konsum, deshalb werden 2004
nochmals 30.000 Arbeitsplätze gestrichen.

Rabattschlachten und sinkende Kaufkraft der Konsumenten tragen ein weiteres bei.

Auch beim Weinkonsum lässt sich keine Trendwende erkennen.

Billigflieger erobern die Luftfracht, Spediteure bedienen sich zunehmend mehr der Seriencharter,
Trend wird wie bei den Billigflieger zunehmen, weltweit.

16.02.2004

Nördlichstes Weinanbaugebiet Deutschlands ist nun Mecklenburg-Vorpommern.
Der Bundesrat änderte die Weinverordnung, so dass das "Stargarder Land" bei Neubrandenburg
jetzt Weinanbaugebiet mit 3,7 ha Rebfläche ist.
Der Wein wird als "Mecklenburger Landwein" vermarktet.

Die Gastwirtschaften und Hotels in Deutschland haben 2003 real 6% weniger Umsatz gemacht.

Weinernte 2004 in Südafrika, die diesjährigen Traubenreife lässt eine gute Qualität erwarten

07.02.2004

Lebensmittel- Discounter sind nicht zu stoppen!

Die ungebremste Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel wird den Anteil
der Discounter von heute 36% bis in 5 Jahren auf 45% steigen lassen.
1990 lag der Gesamtumsatz der 10 größten Lebensmittelhändler noch bei 45%
2002 betrug dieser schon 84%.
Die größflächigen Supermärkte wie Metro, Rewe und Edeka und die Discounter
Aldi, Lidl und Schlecker sowie Spezialgeschäfte bauten ihre Marktanteile weiter aus.
Wie groß die Gewinnspanne bei Verkäufen an diese Unternehmen ist weiß jeder, der schon
einmal Wein an diese Unternehmen verkauft hat oder wollte.

Unternehmen mit diesem Format haben auch im Ausland Erfolg.

Der Trend geht weg von qualitätsbewußte Kunden hin zu Schnäppchenjäger, die sich
an keinerlei Händler oder Marken gebunden fühlen.

Welche Auswirkungen hat dieser Trend auf die Weinbranche, Preissteigerungen werden sich immer
schwieriger durchsetzen lassen.
Bekommt der Kunde seine Flasche Wein nicht zu seiner Preisvorstellung, geht er dort hin, wo er
seinen Wein zu seinen Preisvorstellung und Konditionen erhält.
Der steigende Weinimport wird sein weiteres tun, damit der Weinkunde seinen Wein zu seinen
Preisvorstellungen erhält.

Welche Vorstellungen haben Sie als Weinproduzent oder Händler? schreiben Sie an Thomas Fink
Ihre Meinung zählt und wird veröffentlicht, wenn Sie es möchten.

04.02.2004

Insolvenzen in Europa Veränderungen gegenüber 2002 zu 2003 in % und absolut:

Dänemark: -0,2 (2.465)
Griechenland: -1,8 (480)
Niederlande: -2,1 (6.355)
Finnland: -2,6 (2.810)
Luxemburg: -7,8 (641)
Großbritannien: -8,3 (15.667)
Spanien: -13,4 (545)
Irland: -16,6 (316)

Schweden: +3,1 (8.061)
Italien: +3,2 (16.000)
Belgien: +3,3 (7.463)
Österreich: +5,4 (5.564)
Deutschland: +5,5 (39.700)
Frankreich: +6,5 (40.472)
Schweiz: +13,4 (4.539)
Norwegen: +18,3 (3.080)
Portugal: +42,4 (2.980)

Studi, Creditreform
Es wird für 2004 nochmals ein Anstieg von Insolvenzen geben, voraussichtlich ca. 10%

Quelle: Creditreform, Die Welt

27.01.2004 Beim Wein-Titel droht Katerstimmung, die HAWESKO Holding AG wird am Donnerstag die Geschäfts-
entwicklung des letzten Jahres präsentieren, Die Konkurrenz wie Discounter und Supermarktketten
verderben die Preise, da diese günstige Gewächse aus Chile und Australien sowie anderen aufstrebenden
Weinanbaugebieten einkaufen und anbieten. Schlusskurs 26.01.2004 bei 20,66€ um 15.45Uhr

Zahlungsbilanzdefizit der USA wir voraussichtlich weiter steigen
2003 vorläufig auf -548,6 Mrd US$
2004 Prognose auf -576,0 Mrd. US$
2005 Prognose auf 612,0 Mrd. US$

Präsident Karsai ratifiziert neue Verfassung für Afghanistan.

Der UN-Generalsekretär Kofi Annan möchte Konflikte vorbeugen, so dass ein Völkermord nicht
mehr passieren kann. Die Konferenz im Internet: www.preventinggenocide.com

Die Bundesregierung möchte in Deutschland Elite-Unis, nur was bringt es wenn ich Eliten habe,
die in Deutschland keinen Job bekommen der ihnen zusagt, weil die Strukturen der Unternehmen
veraltet, bürokratisch und dogmatisch sind?

Es wird Zeit, das das Monopol der Gewerkschaften gebrochen wird. Wenn eine Gewerkschaft wie die IG-Metall
mit Streiks droht, muss man sich fragen ob diese die Zusammenhänge Wirtschaft und Globalisierung kennen.

Osteuropäische Konkurrenz wird auch für Spanien schwere Zeiten bringen. Besonders stark betroffen ist davon
Katalonien, wo das Lohnniveau gegenüber den EU-Beitrittsländern 80-85% beträgt.
Auch China wird immer mehr zur Konkurrenz und zur Existenzfrage vieler Europäischer Standorte.

Die Löhne in Ostdeutschland müssen weiter sinken, da sonst die Wirtschaft keine weiteren Investitionen
und das Ausland keine weiteren Direktinvestitionen vornehmen werden,

Lohnkosten (Durchschnittlicher Monatsbruttolohn in€) im Vergleich:
Deutschland: 2808
EU-15: 2335
Slowenien: 1060
Polen: 578
Ungarn: 518
Tschechische Republik: 494
Estland: 407
Litauen: 332
Slowakische Republik: 326
Lettland: 266

Die Welthandelsorganisation WTO soll in diesem Jahr Verhandlungen über Agrarsubventionen wiederaufnehmen.

Sachsen-Anhalt will in diesem Frühjahr großflächig Gen-Mais aussäen, Bio Mitteldeutschland GmbH.

Quelle: Die Welt, Dresdner Bank, tf
20.01.2004 Die Luftaufklärungsfotos der Royal Air Force (RAF) aus den Jahren 1939-1945 www.evidenceincamera.co.uk

In Deutschland sind nur 12% der Arbeitnehmer engagiert und zufrieden mit ihrem Job !!!
70% der Arbeitnehmer machen Dienst nach Vorschrift !
18% der Arbeitnehmer haben bereits innerlich gekündigt !

Der wirtschaftliche Schaden beläuft sich dadurch auf 260 Mrd. €

Vorgehensweise bei Minijobs in Deutschland:
1. Minijobzentrale anrufen (08000 200 504) und Minijob-Anmeldeformular anfordern oder über www.minijob-zentrale.de
2. Aushilfe und deren Arbeitgeber füllen Anmeldeformular aus, der Arbeitgeber schickt dieses Anmeldeformular an die
Minijobzentrale
3. Die Minijobzentrale bucht monatlich Pauschalabgaben in Höhe von 13,3% des vereinbarten Entgeldes pro Arbeitgeber
beim Arbeitgeber ab
4. Aushilfen können insgesamt (sämtliche Arbeitgeber bei denen sie arbeiten) bis zu 400.-€ monatlich steuerfrei verdienen

d.h. Arbeitgeber zahlt monatlich:
Nettolohn an die Aushilfe: z.B.: 400.-€
an die Minijobzentrale 13,3% von 400.-€: z.B.: 53,20€

davon (53,20€)gehen:
Rentenkasse 5%: z.B.: 20.-€
Krankenkasse 5%: z.B.: 20.-€
Steuern 2%: z.B.: 8.-€
Lohnfortzahlungsversicherung 1,3%: z.B.: 5,20€

www.bundesfinanzministerium.de

Quelle: vgl. Die Welt, Gallup, Bundesfinanzministerium
15.01.2004

Enrico Bondi soll Parmalat-Konzern sanieren

Weltweit kommerzieller Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen 2003:
2003 67,7 Mio. ha weltweit, davon 2003:
USA 63%
Argentinien 21%
Kanada 6%
Brasilien 4%
China 4%
Südafrika 1%
Australien, Indien, Rumänien 1%

davon Sortenanteil 2003:
Soja 55%
Raps 16%
Mais 11%

Anbaufläche in ha genetisch veränderter Mais 2003:
USA: 12.800.000
Argentinien(2001): 638.000
Kanada (2002): 600.000
Südafrika (2002): 233.000
Spanien: 32.000
Bulgarien(2000): 15.000
Portugal (1999): 1.000
Deutschland (2002): 500
Honduras (2002): 350
Frankreich (2001): 100

Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht bei gentechnisch veränderten Lebens- und Futtermittel sollen
mit bis zu 50.000€ geahndet werden können.

Quelle: vgl. Die Welt; Verbraucherministerium, EU

13.01.2004 Pariser Handelsgericht verurteilt US-Investmentbank Morgan Stanley wegen schädigender Analysten-
Äußerungen zu einer Geldbuße in MIllionenhöhe.
Sie muß der weltweit Nummer 1 in der Luxusgüter-Branche Louis Vuitton Moêt Hennessy (LVMH)
eine Entschädigung von mindestens 30 Mio. € zahlen.

Anbau von Genpflanzen in Deutschland bald möglich - Gentechnikgesetz, Haftung nach dem Verursacherprinzip,
Nach einer EU-Richtlinie müssen Lebensmittel, die mehr als 0,9% gentechnisch veränderte Zutaten beinhalten
ab April 2004 auf der Verpackung gekennzeichnet werden.

Die US-Regierung will ihren Zugriff auf Passagierdaten ausweiten, indem Fluglinien und Reisebüros
Einblick in deren Unterlagen gestatten.

Monterrey, Venezuele und Brasilien lehnen eine schnelle gesamtamerikanische Freihandelszone FTAA ab.

Schwarzarbeit in Deutschland soll mit 7000 Fahndern bekämpft werden.
Das Bundesfinanzministerium richtet dafür eigens eine neue Superbehörde in Köln ein. www.bundesfinanzministerium.de

Quelle: vgl. Die Welt;
08.01.2004 Googledie Nr 1 der Internet-Suchmaschinen soll dieses Jahr an die Börse gebracht werden, Yahoo der zweit-
wichtigste Internet-Suchdienst und wichtigster Kunde von Google, will seinen Vertrag mit Google kündigen !

Tarifvertrag mit der Call-Center-Gruppe Walter Telemedien, künftig erhalten die Mitarbeiter
in Deutschland ein festes Grundgehalt, Urlaubsgeld, Lohnfortzahlung bei Krankheit, Urlaubsgeld
und ein Jahresarbeitszeitkonto.
Walter Telemedien ist auch in der Schweiz und Österreich tätig.

Apple macht Digitalmusik, nach dem Erfolg de iPod bringt Appel eine Miniausgabe des digitalen
Musikabspielgerätes heraus, so gross wie eine Visitenkarte, hat Platz für 1.000 Songs.

Wiederaufbau im Irak, US-Firmen -Regierungsnahe Unternehmen Bechtel Corp. und Parson Corp.-
erhalten den Zuschlag die Wasser-, Strom-, Verkehrsinfrastruktur zu sanieren. Der Baukonzern
Bechtel Corp. ist auch seit Jahrzehnten in Saudi-Arabien engagiert. Parson Corp. ist seit 50 Jahren
im kuwaitischen Erdölgeschäft tätig.

Mitgliederzahl bei den Gewerkschaften in Deutschland:
DGB 7,7 Mio -34,7%
IG Bauen-Agrar-Umwelt 490 000 -46%
Transnet 287 000 -44%
Nahrung-Genuss-Gaststätten 245 000 -43%
Dürfen die Gewerkschaften überhaupt noch von Mehrheitsvertretung der jeweiligen Branchen sprechen?
Sind sie überhaupt noch berechtigt die Interessen der "Mehrheit der Branchen" zu vertreten?

Quelle: Die Welt; IW
05.01.2004 Georgien steht an der Schwelle zu einer neuen Ära, www.georgien.net
Saakaschwili will sein Land normalisieren und die Korruption in den Chefetagen beenden!

Afghanistan beschließt Grundgesetz, Loja Dschirga

Herlitz wechselt auf Druck der Deutschen Post den Papierlieferanten Stora Enson, Europas größter Papierproduzent
Grund ist das Abholzen der letzten finnischen Urwälder

Übersicht Wirtschaftsdaten der EU-Beitrittsländer

03.01.2004 2004 hat das Jahr der Technik in Deutschland begonnen, Hauptziel ist es junge Menschen für
das Thema zu begeistern. www.jahr-der-technik.de

MSCI Eastern Europe Index klettert um 57%, ganz vorne lagen Rohstoffe,
Osteuropa-Aktien verzeichnen 2003 bestes Jahr seit 1999.

Asiens Madonna starb am 30. Dezember 2003 in Hong Kong, geboren am 10.10.1963 in Hong Kong

US-Gericht lässt erste Sammelklage gegen Argentinien zu. Inhabern von zwei Anleihen
wird damit die Chance eröffnet, ihre Ansprüche durch ein Rechtsverfahren zu sichern.
Repräsentant ist der deutsche Anleger Horst W. Urbach aus Hannover.
Argentinien müsste um diese zu umgehen eine offizielle Umschuldungsverhandlung organisieren.

Französische Luxusgüterhersteller LVMH versuchen der Rezession zu entfliehen und will
vor allem in Japan und China expandieren.
Im Oktober 2003 verkaufte LVMH die Champagner-Marke Canard-Duchêne.

VW-Marktanteile sinken in China von 41% 2002 auf 33% im Jahre 2003.

Vietnamesische Wirtschaft ist 2003 um 7,24% gewachsen, damit ist das Bruttoinlandsprodukt um 0,2%
gegenüber 2002 stärker gestiegen, jedoch unter der Planvorgabe von 7,5%.

Entwicklungsbericht der Vereinten Nationenüber die arabische Welt zeigt enorme Defizite im
Bildungsbereich auf. Entwicklungsbericht stellt den Machthabern ein vernichtendes Zeugnis aus.
Der UN - Bericht www.undp.org

In Deutschland soll Schwarzarbeit im Haushalt strafbar werden, anstatt das Übel an der Wurzel
anzupacken, nämlich eine große Steuerstrukturreform, müssen immer mehr Beamte die Gesetze
kontrollieren.....

4,31 Mil. Arbeitslose in Deutschland !

US-Arbeitslosigkeit sinkt
Die Arbeitslosenquote in den USA liegt momentan bei 5,9%,
Hinweis auf einen anhaltenden Konjunkturaufschwung.

2004 ist ein Wahljahr in Deutschland -viele Wahlen weniger Reformen-

Papst Johannes Paul II fordert eine neue internationale Weltordnung, um weltweite Probleme zu lösen.
Diese solle auf den Erfahrungen der Vereinten Nationen zurückgreifen.

Überstunden auf Rekordtief in Deutschland seit der Wiedervereinigung,
2003 waren es 1,529 Mrd. und 2002 1,626 Mrd. bezahlte Überstunden

USA verschärfen ihre Einreiseregelungen für Visumpflichtige:
Geschäftsreisende, Austauschstudenten und andere Deutsche müssen vom 05. Januar 2004
erweiterte Sicherheitskontrollen über sich ergehen lassen.
-bei der Einreise werden sie fotografiert
-Fingerabdrückewerden digital abgenommen